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Saubere Fasnacht

250 Personen sammelten nach dem Endstreich rund 240 Tonnen Räppli und weitere Abfälle ein. Rund halb so viel wie im Vorjahr.

In den drei Fasnachtstagen kamen dank des diesmal recht trockenen Wetters deutlich weniger Abfälle als 2017 zusammen.
In den drei Fasnachtstagen kamen dank des diesmal recht trockenen Wetters deutlich weniger Abfälle als 2017 zusammen.
A. Rudolf von Rohr

Die Basler Fasnacht 2018 bleibt abfallmässig als trocken-leichter Jahrgang in Erinnerung: Rund 240 (Vorjahr: 420) Tonnen Räppli und anderes kamen bis am Donnerstag zusammen. Erneut wenig zu tun hatte auch die Polizei.

Die Stadtreinigung sammelte nach dem Endstreich am Donnerstag ab vier Uhr früh mit rund 250 Personen und 120 Fahrzeugen haufenweise auf den Strassen Liegengebliebenes ein, wie das Tiefbauamt mitteilte. In den drei Fasnachtstagen kamen dank des diesmal recht trockenen Wetters deutlich weniger Abfälle als 2017 zusammen. Da indes die Temperaturen am frühen Donnerstagmorgen deutlich unter Null lagen, entfiel wegen Glatteisgefahr die Nassreinigung, also das Wegschwemmen der nach dem Wischen übrigen kleinen Abfälle. Schon während der Fasnacht hatten die orangen Heinzelmänner und -Frauen jeweils in den Morgenstunden Hauptachse und Innerstadt frei geräumt.

Ruhe fürs Blaulicht

Polizei und Sanität bilanzierten ebenfalls wenig Arbeit an der diesjährigen Fasnacht, dies wie schon im Vorjahr. Einsätze gab es unter anderem bei einem runden Dutzend Streitereien und Handgreiflichkeiten, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement am Donnerstag bilanzierte. Die Sanität leistete zudem 40 Einsätze.

Diebstähle wurden der Polizei zwölf (Vorjahr: 17) gemeldet, darunter vier (4) Fasnachtslarven. 25 (25) Kinder verbrachten während den «drey scheenschte Dääg» einige Zeit auf einem Polizeiposten, bis ihre Begleitpersonen gefunden waren. Selbenorts musste einer (1) seinen Rausch ausschlafen.

Auch die 40 (57) Einsätze der Sanität waren oft auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Bei anderen seien Stürze oder medizinische Probleme die Auslöser gewesen. Dem karnevalistischen Treiben aus dem Weg geräumt wurden ferner 18 (8) Autos und 243 (246) Velos, die störend parkiert worden waren, wie es weiter hiess.

SDA/rvr

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