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Polizei stellt Drohne am Morgenstreich sicher

Die Basler Polizei musste eine Drohne sicherstellen, die mehrmals der Mittleren Rheinbrücke entlang flog und später auch über Menschenansammlungen beim Marktplatz.

Der Morgenstreich verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Der Morgenstreich verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Florian Bärtschiger

Basler Polizisten entdeckten während des Morgenstreichs kurz vor halb fünf Uhr eine Drohne, die mehrmals die Mittlere Rheinbrücke entlang flog. Später flog die Drohne durch die Eisengasse zum Markplatz – und dabei auch über Menschenansammlungen. Von dort kehrte sie zurück zur Mittleren Rheinbrücke und bog über den Rhein ab in Richtung Blumenrain, wie die Polizei mitteilte. Eine Fasnachtspatrouille der Kantonspolizei habe dann den Drohnenpiloten bei der Garage des Polizeibootes entdeckt.

Der 24-jährige Mann war nicht im Besitz einer Bewilligung des Bazl für den Überflug über Menschenansammlungen. Zudem hatte er zeitweise keinen Sichtkontakt zu seinem ferngesteuerten Fluggerät. Die Polizei stellte die rund 1,1 Kilogramm schwere Drohne bis zum Ende der Fasnacht vorübergehend sicher. Der Besitzer werde verzeigt, heisst es in einer Mitteilung der Polizei.

Seit dem 1. August 2014 dürfen Drohnen über Menschenansammlungen, also mehrere Dutzend, dicht beieinander stehende Personen, beziehungsweise in einem Umkreis von 100 Metern von Menschenansammlungen aus Sicherheitsgründen nicht mehr betrieben werden. Ebenfalls verboten ist es, eine Drohne ohne direkten Augenkontakt zu betreiben.

159 Velos und ein Auto im Parkverbot

Die Polizei berichtet am Montag ansonsten von einem erfreulichen und ruhigen Fasnachtsauftakt für alle Blaulichtorganisationen. Vor dem Morgenstreich musste die Polizei ein Auto abschleppen, das im Parkverbot stand. Auch wurden 159 Velos entfernt.

SDA/amu

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