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Die «drey scheenschte Dääg» haben begonnen

Mit dem traditionellen Morgestraich wurde um 4 Uhr die Basler Fasnacht 2014 eingeläutet. Der gelungene Auftakt einer Fasnacht, die vom Wetterglück profitieren dürfte.

Ein magischer Moment: Mit dem Morgenstraich wurde die Basler Fasnacht 2014 eingeläutet.

Das Wetter hätte es mit den Aktiven und den Zehntausenden Schaulustigen zum Fasnachtsbeginn kaum besser meinen können: 3 Grad zeigte das Thermometer in der trockenen Basler Innerstadt kurz vor dem Morgenstraich. Dieser dürfte der Auftakt einer frühlingshaften Fasnacht mit viel Sonnenschein sein.

Die zahlreichen Zuschauer, die mitten in der Nacht in Massen in die Basler Innenstadt strömten, freuten sich auf den Start der «drey scheenschte Dääg». Punkt 4 Uhr wurden die Lichter gelöscht und die Tambourmajore gaben das langersehnte Kommando «Morgestraich - vorwärts marsch!». Die Cliquen folgten zu Piccolo- und Trommelmärschen ihren farbenprächtigen Laternen durch die Strassen. Die Cliquenzüge suchten einen Weg durch die Menge. Die Schaulustigen - angereist von nah oder fern mit Bahn, Car, Bus, Tram oder Auto - standen dichtgedrängt.

«Als Lyych isch jede glyych»: Die 1:12-Initiative wirkt an der Basler Fasnacht nach.
«Als Lyych isch jede glyych»: Die 1:12-Initiative wirkt an der Basler Fasnacht nach.
Keystone
Baustellen, Temporeduktionen, Parkplatznot: Autofahrer haben in Basel nichts zu lachen.
Baustellen, Temporeduktionen, Parkplatznot: Autofahrer haben in Basel nichts zu lachen.
Keystone
Das Motto der Basler Fasnacht 2014 lautet «Gäll, blyb suuber» und spielt damit auf die Sauberkeit auf den Strassen an – aber nicht nur.
Das Motto der Basler Fasnacht 2014 lautet «Gäll, blyb suuber» und spielt damit auf die Sauberkeit auf den Strassen an – aber nicht nur.
Fabrice Coffrini, AFP
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Das Motto der Basler Fasnacht 2014 lautet «Gäll, blyb suuber» und spielt damit auf die Sauberkeit auf den Strassen an – aber nicht nur. Das Motto erhielt durch Affären in den beiden Basel in den vergangenen Monaten besondere Aktualität.

Die Cliquen und Guggen wählten grösstenteils lokale Sujets – rund 150 verschiedene Themen hat das Fasnachts-Comité im Vorfeld ausgemacht. Der grosse Renner in diesem Jahr sind die Baustellen: Nicht weniger als 28 Fasnachtseinheiten nahmen sich dem derzeit grössten Ärgernis der Stadt an. Sujetrenner Nummer zwei ist das Thema Verbote, inklusive Amtsschimmel und Parkieren.

Ebenfalls beliebt sind die Themen Abhören/Spionage, der noch nicht existierende, aber exquisite «Club de Bâle», Nahrung/Kochen/Bio/Anbau auf Dächern, die Fasnacht aus unterschiedlichen Blickwinkeln sowie das Weihnachts-Tattoo, der Tram-Margarethenstich und die Kriminalität, die Bachab-Fähre, das städtische Bewilligungswesen sowie Spiele und Märli. Völlig out sind Themen wie das Stricken, das letztes Jahr der unangefochtene Spitzenreiter der Sujets war.

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