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«Die Basler beschäftigen sich stark mit sich selber»

«Wenn man mich angreift, werde ich in der Regel stärker.» Markus Somm (53) hat als Chefredaktor polarisiert – man liebte oder hasste ihn. Nach acht Jahren verlässt er nun die Basler Zeitung.
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Worauf freust Du Dich nach der Zeit bei der Basler Zeitung?

Woran schreibst Du gerade?

Wirst Du beim Schreiben nicht von den Geräuschen im Zug abgelenkt?

... und hörst italienische Schnulzen?

Wie wichtig ist es für Dich, beim Schreiben Grenzen zu überschreiten?

Kannst Du ein Beispiel nennen?

Das Porträt über Micheline Calmy-Rey ist ein Stück aus Deiner Anfangszeit bei der BaZ. Würdest Du es heute anders schreiben?

Wie wichtig ist es für Dich, dass auch andere Journalisten Grenzen überschreiten?

Aber liest Du die Kommentare zu Deinen Leitartikeln auf bazonline?

Und wie sind die Rückmeldungen, die Du persönlich bekommst?

Hast Du nie Hass- oder Drohbriefe erhalten?

Du wurdest aber teilweise heftig angegriffen und kritisiert?

Wie kam die teilweise heftige Kritik zu Hause an?

Es gab auch Leute, die Dich gut fanden.

Überschreitest Du ausser beim Schreiben auch sonst noch Grenzen?

Das kommt bei heftigen Diskussionen manchmal auch auf der Redaktion vor.

Was war das Unvernünftigste, das Du je getan hast?

Stichwort Pfadi: Dein Pfadiname war bezeichnend.

So wurdest Du zum Anführer.

Wie vernünftig war es, bei der BaZ anzufangen?

Warum?

Ein Piratenschiff.

Wann war denn Dein allererster Kontakt mit Christoph Blocher?

Würdest Du heute sagen, Blocher sei das Glück der Schweiz?

Wie hast Du ihn schliesslich kennengelernt?

War er Dir überlegen?

Wie hat Dein Vater als Freisinniger darauf reagiert, dass Du zuerst links von ihm standest und dann rechts?

Gab es Hausarrest?

Wie kam es dazu, dass Du und Blocher zusammen mit Rolf Bollmann eine Zeitung gekauft habt?

Wirklich nicht?

Du hast es geahnt.

Definitiv nicht.

Wie siehst Du Dich als Chef?

Wie bist Du als Vater?

Warst Du zu nachsichtig?

Wie siehst Du Dich als Mann?

Was war das Beste in den acht Jahren BaZ?

Was war das Schlimmste?

Hat Dir der BaZ-Job zu Beginn deshalb Bauchweh bereitet?

Welchen BaZ-Artikel wirst Du nie wieder vergessen?

Hättest Du die freie Wahl – wen würdest Du interviewen?

Also nicht Donald Trump?

Wir hätten eher auf Obama getippt. Oder den Papst.

Was fasziniert Dich an Macht?

Was wird Dir aus der Basler Politik in Erinnerung bleiben?

Also gibt es gar keinen Zwist zwischen Dir und Wessels?

Du hast ihn einmal Sollbruchstelle genannt.

Wer ist denn Dein liebstes Regierungsratsmitglied in Basel?

Jetzt kommen wir doch noch zu Deinem Abschied. Bevor Du Basel endgültig verlässt – was möchtest Du den BaZ-Lesern noch sagen?

Ist das denn typisch für Basel?

Wie würdest Du das Basler Gemüt in drei Worten zusammenfassen?

Was möchtest Du uns auf der Redaktion zum Abschied noch sagen – ausser noch einmal, dass wir die beste Redaktion der Welt sind?

Deine Zukunft liegt nicht in Basel. Wo möchtest Du beruflich noch hin?

Und politisch – ist der Nationalrat für Dich ein Thema?

Hast Du Angst davor, irgendwann einmal völlig bedeutungslos zu sein?