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«Baselland macht sich von der Stadt abhängig»

«Zusammenarbeit, wo es Sinn macht».Der 85-jährige Hans Kummer hält eine Fusion der Kantonsspitäler der beiden Basel für unsinnig.

Herr Kummer, Sie sind Mitglied der SVP. Kürzlich hat die SVP Baselland die Ja-Parole zur Fusion der Kantonsspitäler beschlossen. Waren Sie enttäuscht?

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Mit dem künftigen Universitätsspital Nordwest soll die Gesundheitsversorgung in der Region gestärkt werden. Was soll daran falsch sein?

Es kann aber mit der Zusammenlegung der Spitäler viel Geld gespart werden. Die Rede ist von 70 Millionen Franken pro Jahr.

Immer mehr Patienten werden aber ambulant statt stationär behandelt. Die Dauer der Spitalaufenthalte geht zurück. Das führt zu einer Überkapazität an Betten.

Es macht doch keinen Sinn, in der überschaubaren Region Basel gleich zwei Spitalgebilde weiterzuführen.

Sie wollen wirklich die Ärzte entscheiden lassen? Die schaffen doch nur viele teure Geräte an.

Das ist doch zu kompliziert. Ein Spital mit einer Leitung wäre einfacher.

Sie warnten am erwähnten SVP-Parteitag davor, dass sich Baselland mit der Fusion von Basel-Stadt abhängig macht. Da malten Sie aber gehörig schwarz.

Sie haben sich letztes Jahr für die Bruderholz-Initiative engagiert, die im Spitalgesetz eine erweiterte Grundversorgung auf dem Bruderholz festschreiben wollte. Die Initiative wurde klar abgelehnt. Sind Sie ein schlechter Verlierer?

Die Parlamente haben der Spitalzusammenführung bereits zugestimmt. Im Februar wird abgestimmt. Sehen Sie eine Chance, dass die Fusion abgelehnt wird?

Wenn die Fusion doch abgelehnt wird: Was sollte anschliessend geschehen?