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Ambitionierte Klimaziele«Basel und die Schweiz müssen Vorreiter sein»

Basler Politiker und Institutionen reagieren auf den Klimaaktionsplan der Gruppierung Klimastreik.

Der Zeitplan der Gruppierung Klimastreik ist einiges sportlicher als derjenige des Bundesrats.
Der Zeitplan der Gruppierung Klimastreik ist einiges sportlicher als derjenige des Bundesrats.
Foto: Florian Bärtschiger

«Grundsätzlich» ist David Wüest-Rudin als grünliberaler Basler Grossrat dankbar für den nationalen Klimaaktionsplan der Gruppierung Klimastreik, der am vergangenen Freitag vorgestellt wurde: «Er bringt Dynamik in das Thema und forciert die Diskussion um Lösungen.» Doch die Umsetzung der 138 politischen Massnahmen, die die jungen Klimaaktivisten in Zusammenarbeit mit laut eigener Aussage 60 Experten in ihrem 377 Seiten starken Aktionsplan vorschlagen, sei in dem geforderten Zeithorizont bis 2030 «wohl kaum realistisch».

«Wir Grünliberale stehen in diesem Thema zwischen den radikalen Umweltbewegungen und der zu langsamen Bundesratsstrategie», erklärt Wüest-Rudin: «Wir können die Klimakrise nur mit den Menschen und der Wirtschaft gemeinsam abwenden.» Die Partei sieht in ihrem eigenen Klimaplan vor, die Treibhausgasemissionen in der Schweiz bis 2040 auf netto null zu reduzieren; der Bund plant seine Klimastrategie bis 2050. Die GLP wolle das Umdenken mit «Anreizen, Lenkung und Förderung» erreichen. Persönlich hält Wüest-Rudin auch das geforderte Verbot der Neuzulassung von fossilen Verbrennungsmotoren für bedenkenswert, wenn auch nicht schon ab 2025, wie gefordert.

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