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Corona-UnterstützungsgelderBasel-Stadt bewilligte bisher ein bisschen mehr als 3 Millionen Franken

Eingereicht wurden bisher 300 Gesuche, davon müssen bei 20 noch Rückfragen beantwortet werden, wie der Kanton mitteilt.

Der Kanton Basel-Stadt hat aus dem kantonalen Unterstützungsprogramm bisher 3,23 Millionen Franken an Hotels, Restaurants, Tourismusbetriebe und weitere Unternehmen bewilligt.
Der Kanton Basel-Stadt hat aus dem kantonalen Unterstützungsprogramm bisher 3,23 Millionen Franken an Hotels, Restaurants, Tourismusbetriebe und weitere Unternehmen bewilligt.
Alexander Müller

Der Kanton Basel-Stadt hat aus dem kantonalen Unterstützungsprogramm bisher 3,23 Millionen Franken an Hotels, Restaurants, Tourismusbetriebe und weitere Unternehmen bewilligt. Die Beiträge werden am Mittwoch ausbezahlt, wie der Kanton am Dienstagabend mitteilte.

Im Vordergrund stehen Gesuche von Hotels und Gastronomiebetrieben. Gesuche kämen auch von Reisebüros, Reisebusunternehmen, Schaustellern und Markthändlerinnen, Caterern und Kongressunternehmen. Seit dem 5. Januar können zudem Zulieferer von Restaurants und Hotels, Wäschereien sowie Unternehmen für Freizeitaktivitäten ihr Gesuch einreichen.

Eingereicht wurden bisher 300 Gesuche, davon müssen bei 20 Gesuche noch Rückfragen beantwortet werden, wie es weiter heisst. Die 300 Gesuche umfassen ein Gesamtvolumen von über 6 Millionen Franken. Diese Gesamtsumme betreffe ausschliesslich die vom Kanton Basel-Stadt zur Verfügung gestellten Finanzmittel.

Für das Unterstützungsprogramm stehen gesamthaft knapp 74,5 Millionen Franken zur Verfügung. Davon entfallen 25,45 Millionen Franken auf den Kanton und 48,98 Millionen Franken auf den Bund.

Der Kanton entnehme seinen Beitrag aus dem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und mache daraus ebenfalls die Vorfinanzierung für den Bundesbeitrag.

bwi/SDA

4 Kommentare
    Lukas Krattiger

    Leider gibt es in Basel Gastronomie Betriebe, die seit März noch keinen Rappen von den Behörden erhalten haben. Daher kommt die berechtigte Frage, warum die Gelder zurückbehalten werden. Die Beamten und Regierungsvertreter beziehen weiterhin 100 % des Gehaltes. Vielleicht sollte sich die Regierung darüber mal einige Gedanken machen und Teile ihres Lohnes den Betreibern der geschlossenen Betriebe zur Verfügung stellen.