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Kommentar zum Basler Teil-LockdownBasel setzt auf Hüst und Hott

Restaurants müssen schliessen, Läden dürfen aber offen bleiben, ja sogar Sonntagsverkäufe veranstalten: Der Basler Alleingang, einen Teil-Lockdown begrenzt auf die Stadt auszurufen, mutet sonderbar an.

Inspektor auf Kontrolltour in einem Basler Lokal: Die Schutzkonzepte konnten den Teil-Lockdown nicht verhindern.
Inspektor auf Kontrolltour in einem Basler Lokal: Die Schutzkonzepte konnten den Teil-Lockdown nicht verhindern.
Foto: Costas Maros

Ja, Basel-Stadt kann sich seinen Exklusiv-Lockdown leisten – mit entsprechenden Entschädigungszahlen an die Betroffenen in Gastgewerbe, Sport und Kultur. Doch ob sich ausser wirtschaftlichem Schaden in den drei Wochen wirklich etwas verändert, muss schon sehr bezweifelt werden. In drei Wochen wird das Virus kaum über die Stadtgrenzen geflüchtet sein.

Der Basler Alleingang, einen Teil-Lockdown begrenzt auf die Stadt auszurufen, mutet sonderbar an. Es mag zutreffen, dass die Fallzahlen in Basel schlechter verlaufen als im Umland. Vermutlich wäre dies auch der Fall, wenn Zürich oder Bern eine Separatstatistik für ihr städtisches Zentrum führten. Jedenfalls dürfte sich in der Region Basel das abgemurkste Stadtleben bloss in die umliegenden Zentren des Baselbiets verlagern.

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