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Kanton will Jugendtreffs nicht öffnenBasel lässt hilfesuchende Jugendliche in der Pandemie allein

Jugendhäuser dürfen trotz Corona öffnen. Anders als im Baselbiet müssen sie in Basel aber geschlossen bleiben. Dabei wäre das Angebot wichtig für die Jugend, die stark unter der Corona-Pandemie leidet, kritisieren Sozialarbeiter.

Einzig draussen dürfen Jugendliche noch empfangen werden. Hier bleibt wenig Raum für tiefgründige Gespräche.
Einzig draussen dürfen Jugendliche noch empfangen werden. Hier bleibt wenig Raum für tiefgründige Gespräche.
Foto: Dominik Plüss/Symbolbild

Draussen stehen, mit Abstand, Maske über dem Gesicht. Zwei Bänkchen bieten eine Sitzgelegenheit. Ist es besonders kalt, züngeln Flammen aus einer Feuerschale. So gemütlich wie möglich, aber eben bei weitem nicht so wie gewünscht. So sehen die Jugendtreffs in Basel zu Corona-Zeiten aus. Denn im Stadtkanton hat die Regierung die Innenräume geschlossen, Jugendliche dürfen nur noch vor dem Gebäude empfangen werden, in Gruppen von höchstens fünf Personen. «Wir versuchen alles, um es gemütlich zu machen», sagt Endrit Sadiku vom Jugendzentrum Chillout in Kleinhüningen. Wenn es regne oder schneie, nütze aber alles nichts – kein heimeliger Ort für die Jugendlichen.

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