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GrossratswahlenBasel folgt nationalem Trend zu mehr Grün

Die Grünliberalen sind die grossen Gewinner der Gesamterneuerungswahl 2020, die FDP bricht ein und ein altbekannter Politquerulant sitzt ab nächsten Februar wieder im Parlament.

Esther Keller (Mitte) und ihre Grünliberalen mischen die Basler Politik auf – rechts Katja Christ, links David Wüest-Rudin.
Esther Keller (Mitte) und ihre Grünliberalen mischen die Basler Politik auf – rechts Katja Christ, links David Wüest-Rudin.
Foto: Nicole Pont

Wenn eine Farbe den vergangenen Wahlsonntag bestimmt hat, dann ist es grün. Und zwar in mehreren Schattierungen. Das Grüne Bündnis hat zusammen mit der Basta vier Sitze zugelegt und kommt neu auf 18 der insgesamt 100 Sitze. Auch die Grünliberalen gehen aus diesem Urnengang als Sieger hervor: Die GLP gewinnt vier Sitze und kann in der kommenden Legislatur (2021-2026) insgesamt acht Grossrätinnen und Grossräte stellen.

Mit diesem Bekenntnis zu mehr grüner Politik folgen die Basler dem nationalen Trend, der hin zu mehr Grün in der Politik geht und auch in anderen Kantonen beobachtet werden konnte. Interessant ist hier zudem, dass die Grünliberalen sowohl im bürgerlichen Riehen sowie im rot-grün dominierten Kleinbasel deutlich zulegen: In Riehen gewann die GLP drei Prozent dazu und kommt neu auf sieben Prozent (bisher vier), im Kleinbasel gelang sogar eine Verdoppelung von drei auf sechs Prozent. Das bedeutet, dass die GLP im Kleinbasel sechs Sitze holt und in Riehen einen.

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