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Neue Studie befeuert KontroverseBanken vergeben Kredite an Produzenten von Atomwaffen

Die umstrittenen Geschäfte von Credit Suisse und UBS mit Herstellern von Kriegsmaterial gehen weiter als bisher angenommen. Ein Rechtsprofessor kritisiert die laschen Kontrollen des Bundes.

Die Befürworter der Kriegsgeschäfte-Initiative kritisieren die Geschäftspraxis von Credit Suisse, Nationalbank und UBS – hier bei einer Aktion in Bern mit einem Panzer aus Holz.
Die Befürworter der Kriegsgeschäfte-Initiative kritisieren die Geschäftspraxis von Credit Suisse, Nationalbank und UBS – hier bei einer Aktion in Bern mit einem Panzer aus Holz.
Foto: Anthony Anex/Keystone

13,3 Milliarden Dollar: Mit so viel Geld finanzieren Credit Suisse, UBS und Nationalbank Konzerne, die nebst zivilen Gütern auch Kriegsmaterial produzieren. Dies zeigt eine neue Studie, die das niederländische Forschungsbüro Profundo erstellt hat. Auftraggeber war das Bündnis, das hinter der Kriegsgeschäfte-Initiative steht. Das Volk stimmt Ende November über die Vorlage ab.

Die Initiative will dafür sorgen, dass keine Schweizer Gelder mehr in die Finanzierung von Kriegsmaterial fliessen. Die Nationalbank etwa müsste alle Beteiligungen in diesem Bereich abstossen. Gemäss Studie geht es dabei um Wertpapiere in der Höhe von rund 2 Milliarden Dollar. Derzeitig schliesst die Nationalbank nur Investitionen in Unternehmen aus, die geächtete Waffen produzieren. Atomwaffenhersteller werden immer noch finanziert sofern sie für die fünf Atommächte USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China tätig sind.

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