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Badeferien am Roten MeerBadeferien in Ägypten: «Corona ist schlimmer als jedes Attentat»

Die Ägypter tun alles dafür, dass sich der Feriengast am Roten Meer frei und sicher fühlt. Ein Erfahrungsbericht aus Hurghada.

Ausflug auf die seit Corona einsame Insel Mahmya: Nur Sand und türkisfarbenes Wasser – ein Paradies für Schnorchlerinnen.
Ausflug auf die seit Corona einsame Insel Mahmya: Nur Sand und türkisfarbenes Wasser – ein Paradies für Schnorchlerinnen.
Foto: Moritz Hager

«Häsch ghört, dihei schneits!» Der erste Schnee in der Heimat bestätigt den Schweizer Hotelgästen, hier am richtigen Ort zu sein: in Ägypten, am Roten Meer, wo es warm ist und die Sonne scheint.

Wir frühstücken draussen auf der Terrasse, Kellner Achmed bringt ungefragt einen frisch gepressten Orangensaft. Kellner Hassan wünscht einmal mehr «bon appétit», und Oberkellner Abdul fragt wie jeden Morgen: «Wie gehts? Alles gut?» Die wenigen Gäste werden umsorgt wie nie zuvor. Wie die meisten Menschen in Hurghada sind Achmed, Hassan und Abdul abhängig von den Touristen. Seit Corona haben viele ihrer Kollegen den Job verloren, alle müssen mit weit tieferem Lohn zurechtkommen, und das essenzielle Trinkgeld fällt derzeit nicht üppig aus.

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