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Die 9. Sinfonie aus Milwaukee

Harley-Davidson verspricht bei der Touring-Baureihe mehr Leistung, Komfort und Präzision. Weil das Topmodell viel «sanfter» läuft, ist der Sound des Big Twin besser denn je.

Die Krönung: Die Harley-Davidson CVO Limited 114 ist laut Testfahrer David Rodriguez «der Rolls-Royce der zweirädrigen Tourer». Foto: Harley-Davidson
Die Krönung: Die Harley-Davidson CVO Limited 114 ist laut Testfahrer David Rodriguez «der Rolls-Royce der zweirädrigen Tourer». Foto: Harley-Davidson

Die US-Kultmarke Harley-Davidson hat zwar auch schon 113 Jahre auf dem Buckel, trotzdem reicht das nicht aus, um den Bikehersteller in irgendeiner Form mit der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in Verbindung zu bringen. Zumindest nicht historisch.

Aber ein paar Parallelen zwischen der letzten vollendeten Sinfonie des Komponisten und dem 2017er-Jahrgang der mächtigen Touring-Modelle aus Milwaukee gibt es schon: Zum einen werden die neusten Modelle von dem neunten Big Twin angetrieben, zum anderen brechen die Amerikaner ebenso mit Traditionen wie der deutsche Komponist. Während «Beethovens Neunte» laut Wikipedia «als erste sogenannte Sinfoniekantate eine Zäsur in der Musikgeschichte darstellte», geht mit den neuen Milwaukee-Eight-Motoren eine mehr als 100 Jahre alte Tradition zu Ende. Denn in jedem der beiden Zylinderköpfe der neuen Aggregate arbeiten nun vier, total also acht Ventile. Darum auch die Bezeichnung Milwaukee-Eight.

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