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Streckenrekord: Ein Elektroauto setzt Massstäbe

Ein neuartiges Elektroauto stellte in Deutschland einen Streckenrekord auf. Das Fahrzeug bringt alle Eigenschaften mit, damit es auch im Alltag eingesetzt werden könnte.

Am Ziel angelangt: Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vor dem Brandenburger Tor.
Am Ziel angelangt: Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vor dem Brandenburger Tor.

Am Dienstag ist ein alltagstaugliches Elektroauto erstmals die gut 600 Kilometer von München nach Berlin gefahren, ohne Ladestopp. Der speziell umgebaute Audi A2 war sieben Stunden unterwegs.

Das Elektromobil ist nach Angaben des Technologieunternehmens DBM Energy und des Stromanbieters Lekker Energie wie ein herkömmliches Auto ausgestattet. Es verfügt über vier Sitze, Klimaanlage, Radio, Sitzheizung, einen vollständig nutzbaren Kofferraum, Servolenkung, Airbags und Antiblockiersystem.

Neuartiger Akku

Die Langstreckenfahrt sei nur durch eine neuartige Akkutechnik möglich gewesen, teilten die Unternehmen mit. Erst kürzlich sei ein mit ähnlichen Akkus ausgestatteter Gabelstapler 32 Stunden lang gefahren. Normalerweise seien vergleichbare Gabelstapler nur acht Stunden einsatzbereit.

Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sagte am Dienstag nach der Ankunft des Elektrofahrzeugs vor seinem Ministerium in Berlin, die eingesetzte Batterietechnik sei ein technologischer Sprung nach vorne. Bisher kämen Elektroautos mit einer Akkuladung in aller Regel nur 60 bis 70 Kilometer weit.

Die Fahrt - nach Angaben der Unternehmen ein Weltrekord - war vom Wirtschaftsministerium unterstützt worden. Japanische Forscher haben mit einem experimentellen E-Mobil aber auch schon über tausend Kilometer zurückgelegt, ohne die Akkus zu laden.

SDA/mrs

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