Zum Hauptinhalt springen

Das Amag-Podest

Erstmals belegt die Amag mit VW, Audi und Skoda die drei Spitzenplätze der Schweizer Verkaufs-Hitparade.

2012 verkaufte die Amag 94 407 Personenwagen in der Schweiz und belegte mit VW, Audi und Skoda die drei Podestplätze.
2012 verkaufte die Amag 94 407 Personenwagen in der Schweiz und belegte mit VW, Audi und Skoda die drei Podestplätze.
Amag

Von einem solchen Podest kann Osi Inglin nur träumen. Inglin ist Chefcoach der gebeutelten Schweizer Ski-Männer und damit das pure Gegenteil von Morten Hannesbo. Warum? Der Däne besetzt derzeit mit drei der vier Marken, die er als CEO der Amag importiert, die Podestplätze. Die Schweizer Zulassungsstatistik 2012 sagt aus: VW ist die ungefährdete Nummer 1, Audi bleibt die sichere Nummer 2, Skoda rückt erstmals auf Rang 3 vor. Insgesamt hat die Amag im vergangenen Jahr – inklusive Seat – 94 407 Personenwagen in die Schweiz importiert.

Das ist – um bei der sportlichen Rhetorik zu bleiben – nicht nur ein absolutes Topergebnis. Sondern Rekord. So wie alle Resultate, die Hannesbo seit seinem Amtsantritt in Schinznach erzielt hat, Rekordergebnisse sind. Der 50-jährige Däne hat es verstanden, den Marktanteil seit 2009 von 24,8 Prozent auf den heutigen (Rekord-)Wert von 28,8 Prozent zu steigern. Und zumindest ein nächster Rekord zeichnet sich schon jetzt, im Januar, ab: Die Zahl 100 000 in der Zulassungsstatistik. Denn rechnet man zu den 94 407 immatrikulierten Personenwagen im vergangenen Jahr die 5203 leichten Nutzfahrzeuge von VW und Skoda hinzu, dann fehlen noch 390 Einheiten zum nächsten Höhepunkt.

Dass es für die Amag im gleichen Stil «einfach so» weitergeht, das allerdings hält der CEO des grössten Schweizer Importeurs bei allem Optimismus nicht für realistisch. «Wir haben grossen Respekt vor der wirtschaftlichen Entwicklung», sagte er am Wochenende beim Amag-Meeting in Gstaad. Um aber sogleich beizufügen: «Doch wir sind gut vorbereitet.» Weiter zulegen will Hannesbo vor allem bei der Kundenzufriedenheit, «denn die Kunden sind unser Kapital». Und der CEO folgert daraus: «Wenn wir weiter wachsen wollen, dann müssen wir unsere Kunden auch weiterhin begeistern können.» Mit VW, mit Audi, mit Skoda und mit Seat.

Die Spitze verteidigen

Natürlich weiss Hannesbo, wie viel Potenzial in den importierten Marken steckt. Und deshalb macht er sich zumindest um die Podestplätze seiner «grossen drei» keine Sorgen. VW, im vergangenen Jahr mit einem Marktanteil von 13,5 Prozent die alles überragende Marke (der Golf war zum 37. Mal Nummer 1), dürfte die Spitzenposition wohl locker verteidigen. Ebenso Audi seinen Nimbus als des Schweizers beliebteste Premiummarke. Und Skoda hat mit dem Octavia nicht nur den bei uns beliebtesten Kombi und das meistgekaufte 4x4Auto im Angebot, die tschechische VW-Tochter bringt ihren Topseller in diesem Jahr gleich in allen Varianten bis hin zum sportlichen RS neu auf den Markt. (hw)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch