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Japan's Next Topmodel

Bis anhin war der neue Lexus GS ausschliesslich als sparsamer Hybrid erhältlich. Nun reichen die Japaner eine F-Version mit V8-Saugmotor und 477 PS nach.

Der Lexus GS-F ist das bislang grösste F-Modell der Marke. «F» steht übrigens für die japanische Rennstrecke Fuji Speedway. Fotos: Lexus
Der Lexus GS-F ist das bislang grösste F-Modell der Marke. «F» steht übrigens für die japanische Rennstrecke Fuji Speedway. Fotos: Lexus

Die vielen Kanten, Falzen, Sicken, Zacken und sonstigen Unruhen im Blech. Der fast die gesamte Fahrzeugfront einnehmende Kühlergrill in Maschendraht- Optik. Die aussergewöhnliche Anordnung der vier Auspuffendrohre. Die orangen Bremssättel. Der auffällige Karbonspoiler an dem ansonsten eher unauffällig gestalteten Heck. Und dann noch der Mix aus verschiedenen Materialien, verschiedenen Knöpfen, verschiedenen Displays und auf Wunsch sogar verschiedenfarbigen Ziernähten im Innenraum. All das liesse sich sehr emotional diskutieren. Mit grosser Begeisterung für die neue, extravagante Lexus- Designsprache. Oder eben dem Gegenteil davon. Doch wenn man Model- Castingshow-Moderatorin Heidi Klum Glauben schenkt – unmöglich, sich ihrer metallzersägenden Stimme beim Zappen zu entziehen –, ist das Aussehen sowieso zweitrangig. «Ihr müsst Gas geben! », rät sie jeweils ihren «Määäädchen ». Und dass der GS-F das Potenzial dazu hat, braucht nicht diskutiert zu werden. Acht Zylinder, fünf Liter Hubraum, 477 PS Leistung, 530 Newtonmeter Drehmoment und 4,6 Sekunden beim 0-auf-100-Sprint qualifizieren den Neuen in der 2012 lancierten Baureihe eindeutig als Topmodell.

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