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Honda Jazz - ein kompakter Raumkünstler

Der neue Jazz bringt alles mit, was die erste Generation ausgezeichnet hat. Nur ist er geräumiger geworden – und variabler.

Modern und doch ein bekanntes Gesicht: Honda Jazz.
Modern und doch ein bekanntes Gesicht: Honda Jazz.
zvg

Über seine sieben Produktionsjahre hatte sich der Honda Jazz nicht nur in der Schweiz in seinem Segment als Verkaufsschlager erwiesen. Der rund 385 cm lange Wagen ist modern karossiert und hat innere Werte, die auch ausserhalb des B-Segments die Kaufentscheidung positiv beeinflussen könnten. Beim neuen Jazz, der ab zweiter Novemberhälfte im Verkauf sein wird, soll sich da nichts ändern. Im Gegenteil.

Durchs Band gewachsen

Die Karosserie der zweiten Generation ist optisch eine klare Weiterführung des bisherigen Modells. «Evolution statt Revolution» sei das Credo von Honda. Die Abmessungen nehmen in Radstand, Länge und Breite zu, was sich bis aufs Innenraumangebot auswirkt. So profitieren die Passagiere von einer grösseren Schulterfreiheit (um mehr als 4cm), zudem wachsen im Fond Knie- und Kopfraum. Neben dem Zuwachs über die Aussenabmessungen profitiert der Innenraum vom speziell positionierten Tank, der wie bisher nicht unter den Rücksitzen, sondern unter den Vordersitzen montiert ist. Die Rücksitze sind mit das stärkste Argument, das für den kleinen Honda spricht. Nicht nur, dass sich die Fondsitze komplett flach nach vorne legen lassen, wer schon mal eine Pflanze im Auto transportieren wollte, weiss, dass es im Innenraum nie hoch genug sein kann.

Der Kofferraum des 1,2-Liter-Jazz (Preis ab 19'900 Franken) fasst 345 dm3, beim 1,4-Liter (Preis ab 22'500 Fr.) sind es knapp 400 dm3. Der Grund: Im 1.4er wird das Reserverad durch ein Reifenreparaturset ersetzt, und die deshalb leer gewordene Reserveradmulde wird dem Gepäckvolumen dazugeschlagen. In jedem Fall ist der Jazz fast konkurrenzlos geräumig. Erst in der nächsthöheren Fahrzeugklasse (VW Golf, Toyota Auris) werden vergleichbare Laderaumvolumina geboten.

Solider Eindruck

Die Grundarchitektur des Fahrwerks wurde aus dem Vorgänger übernommen, aber tief greifend optimiert. Zusammen mit der steiferen Karosserie und der neuen Servolenkung resultiert ein Fahrverhalten, das sowohl im Bereich von Autobahntempo mit solidem Geradeauslauf als auch bei Kurvenfahrt mit agilen, aber sicheren Lenkreaktionen überzeugt. ESP gehört im Jazz wie bisher zum Serienumfang. Die beiden Motoren sind neu entwickelt und nun mit Vierventiltechnik und variabler Ventilsteuerung ausgerüstet. Sie leisten 90 beziehungsweise 100 PS und bieten 4 beziehungsweise 8 Nm mehr Drehmoment. Die Verbrauchs- und Abgaswerte stehen noch nicht fest, denn die Serienfahrzeuge haben sich als schwerer als geplant erwiesen, sodass die Homologation noch nicht abgeschlossen ist. Markteinführung in der Schweiz ist zweite Hälfte November.

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