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Weniger kostet mehr: Coupé-Aufpreis von ca. 2500 Franken

Im Herbst rollt mit dem Coupé eine weitere Spielart des Mini an den Start.

Hingucker: Der Mini Coupé im Renndress.
Hingucker: Der Mini Coupé im Renndress.
Mini
Der Look des Mini Coupés erinnert den Chefdesigner an ...
Der Look des Mini Coupés erinnert den Chefdesigner an ...
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Offen für alles: Mini Coupé.
Offen für alles: Mini Coupé.
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Mini macht mobil. Weil die jugendliche Marke von BMW für jedes Jahr ein neues Modell versprochen hat, wächst die Familie schneller als bei jedem anderen Hersteller. Jetzt ist es schon wieder so weit, und als fünfte Spielart des Klassikers läuft sich das neue Coupé warm: Von Nebensächlichkeiten wie der Rückbank befreit, viel dynamischer geschnitten und straffer abgestimmt, gibt es ab Herbst den idealen Mini für Lust und Laune.

Unter 30 000-Franken-Marke

Allerdings muss man dafür auch tiefer in die Tasche greifen. Denn wie immer bei Coupés zahlt man mehr Geld für weniger Auto: Der Schweizer Aufpreis steht zwar noch nicht fest, doch wenn man die EU-Preise betrachtet, dürfte der Zuschlag maximal 2500 Franken betragen – so bleibt die günstigste Variante des Neulings unter der 30 000-Franken-Marke.

Dass nach dem üppigen Countryman nun auch das schlanke Coupé beim Publikum trotz Aufpreis punkten wird, daran zweifelt derzeit niemand. Denn trotz medialer Kritik am stetigen Ausbau der Mo-dellpalette sind die neuen Modelle beliebt. In der Schweiz liegt Mini nach den ersten 5 Monaten des Jahres 52,3 Prozent über 2010. In absoluten Zahlen heisst das: Die Mini-Vertreter haben von Januar bis Ende Mai 1933 statt 1269 Autos verkauft. Damit liegen sie nicht nur weit über dem Gesamtmarkt in der Schweiz (plus 11,7 Prozent), sondern sie haben auch den Marktanteil von 1,1 auf 1,5 Prozent gesteigert.

Schnellster Mini der Geschichte

Und der Aufpreis für das Coupé ist gut angelegt, wie erste Probefahrten in getarnten Coupés bewiesen haben (im Tagi vom 7. Juni). Wobei man sich bei Mini vor allem über die John-Cooper-Works-Version freut, die mit 211 PS Tempo 240 schafft und so zum schnellsten Serien-Mini der 50-jährigen Geschichte wird.

Zwar können Ingenieure stundenlang über diese Daten philosophieren, doch werden das wohl die wenigsten Kunden erfahren. Deshalb erfolgte die Differenzierung vor allem über das Design, sagt Stylingchef Anders Warming mit Blick auf die schräger stehende Frontscheibe, das kurze, flache Dach mit der durchlässigen Abrisskante und den Heckstummel. Ihn erinnert das an eine verkehrt herum aufgesetzte Baseballmütze, die dem Mini einen besonders frechen Look gibt. (tg/lie)

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