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Prestige ja, Kultstatus nein

Bei VW spielt der Scirocco eine spezielle Rolle. Nach langer Pause gib es von der neusten Generation jetzt sogar ein Facelift.

Ab August rollt der frisch geliftete VW Scirocco in die Schweiz: Die R-Version steht mit 280 PS am Start und kostet 45'200 Franken.
Ab August rollt der frisch geliftete VW Scirocco in die Schweiz: Die R-Version steht mit 280 PS am Start und kostet 45'200 Franken.
Volkswagen
Deutlich sportlicher: Die neue Heckansicht des überarbeiteten VW Scirocco R.
Deutlich sportlicher: Die neue Heckansicht des überarbeiteten VW Scirocco R.
Volkswagen
... und die dritte (seit 2007).
... und die dritte (seit 2007).
Thomas Doerfer/Wikimedia
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Nein, Kultstatus hat der VW Scirocco nie erlangt. Obwohl es das sportliche Coupé aus Wolfsburg, die 2+2-sitzige, extrovertierte Version des VW Golf – auf dessen Basis das Fahrzeug auch steht – nun schon seit 40 Jahren gibt. Was ihm dazu gefehlt hat, kann (oder will) niemand so genau sagen, auch Thomas Treptow nicht. Für den Produktmanager der dritten Generation des Scirocco, die jetzt ein Facelift erhält, ist immerhin klar: «Die 16 Jahre dauernde Pause, die wir von 1992 bis 2008 gezwungenermassen einlegen mussten, weil Coupés dieser Art wie beispielsweise auch der Opel Calibra, der Toyota Celica oder der Alfa Romeo GTV immer weniger gefragt waren, hat den Symbolwert des Scirocco wohl nicht gerade gesteigert.» Immerhin haben die Wolfsburger bis zum jähen Produktionsstopp von der ersten Generation über 500'000 Einheiten verkauft, von der zweiten allerdings nur noch knapp 300'000.

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