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Hier und jetzt statt Visionen

Beim Heimspiel an der IAA setzen der VW-Konzern, die BMW Group und Daimler bewusst auf Nachhaltigkeit. Und aufs Machbare.

Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche: «Bei der Vision vom emissionsfreien Fahren kann man das Wort Vision allmählich streichen.»
Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche: «Bei der Vision vom emissionsfreien Fahren kann man das Wort Vision allmählich streichen.»
Keystone
BMW-Chef Norbert Reithofer: «Der Weg zur nachhaltigen Mobilität ist ein Marathon. Aber heute sehen wir uns zumindest schon auf halber Wegstrecke – und haben das Ziel klar vor Augen.»
BMW-Chef Norbert Reithofer: «Der Weg zur nachhaltigen Mobilität ist ein Marathon. Aber heute sehen wir uns zumindest schon auf halber Wegstrecke – und haben das Ziel klar vor Augen.»
Keystone
Volkswagen-Konzern-Chef Martin Winterkorn (rechts im Bild): «Eine zeitgemässe Nachhaltigkeit schränkt uns überhaupt nicht ein.»
Volkswagen-Konzern-Chef Martin Winterkorn (rechts im Bild): «Eine zeitgemässe Nachhaltigkeit schränkt uns überhaupt nicht ein.»
Keystone
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Einen passenderen Slogan als «Zukunft serienmässig» hätten die Macher der diesjährigen IAA, der wichtigsten Auto-Messe des Jahres, nicht kreieren können. Zum einen trifft das, was sich zurzeit (und noch bis 25. September) auf dem Messegelände in der Frankfurter Innenstadt abspielt, exakt ins Schwarze. Oder noch besser: ins Grüne. Die CO2-Hysterie, vor vier Jahren an der vorletzten IAA auf dem Höhepunkt, als Greenpeace-Aktivisten den damaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und seine Autos als «Klimaschweine» titulierten, ist einem wohltuenden, sachlichen Pragmatismus gewichen. Und der Begriff Nachhaltigkeit wird mehr und mehr zum ehrlichen Bekenntnis.

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