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Steve Fossett, Günther Messner, John FranklinAusserirdische oder Yetis? Wie grosse Abenteurer starben

Mancher Bergsteiger, Flugakrobat oder Forscher verschwand spurlos. Die Ursache wurde manchmal erst nach langer Zeit bekannt – wie nun nach 62 Jahren bei einem russischen Team.

Er verschwand im September 2007: Flug-Abenteurer Steve Fossett, hier in einer Aufnahme von 2002.
Er verschwand im September 2007: Flug-Abenteurer Steve Fossett, hier in einer Aufnahme von 2002.
Foto: Barry Harcourt (Keystone)

Als der Abenteurer Lawrence Oates am Sterben war, sagte er seinen Teamkollegen: «Ich gehe nach draussen und werde wohl eine Zeit lang dort bleiben.» Dann verliess er am Tag seines Geburtstags das Zelt. Der Brite wankte am 17. März 1912 in einen Sturm – komplett erschöpft von den Strapazen, unterernährt und verletzt. Der 32-Jährige wurde nie gefunden.

Überliefert ist die Anekdote, weil Teamleader Robert Falcon Scott die Episode in seinem Tagebuch festhielt, ehe er und die drei übrig gebliebenen Mitglieder wenig später während der Rückkehr vom Südpol primär wegen Unterernährung, Krankheit und Unterkühlung starben. Während man bei Scott und Kollegen schon Monate nach ihrem Tod wusste, woran sie gestorben waren, dauerte es bei manchen Wagemutigen sehr viel länger. Vier eindrückliche Fälle.

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