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«Willen braucht man. Und Zigaretten.»

Grosser Staatsmann Deutschlands: Altkanzler Helmut Schmidt erlag am 10. November 2015 seiner Krebserkrankung. (14. August 2014)
Der spätere Bundeskanzler Schmidt als Soldat im II. Weltkrieg im Alter von 22 Jahren.
Wenn einer rauchen darf, dann Helmut Schmidt: An einer Tagung in Berlin wurde ein Tisch mit Aschenbecher für den Altkanzler bereitgestellt.
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«Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht. (...) Meine Frau und ich waren ja in derselben Klasse; wir hatten eine ähnliche Handschrift und es ist vorgekommen, dass Loki meine Hausaufgaben in mein Heft geschrieben hat, zum Beispiel in Mathematik, da war sie besser.»

«Für mich war sie wirklich die unverzichtbare Stimme des Volkes. Ich bin immer noch so stolz auf sie.»

«Ich konnte mich in jeder Situation auf sie verlassen. Ich zögere nicht zu sagen: Loki war der Mensch in meinem Leben, der mir am wichtigsten war.»

«Für Loki und mich war klar: Im Falle einer Entführung lassen wir uns nicht austauschen.»

«Im Juni 1944 brachte Loki einen Sohn zur Welt, der nach acht Monaten an Gehirnhautentzündung starb. Der Feldpostbrief, in dem Loki mir vom Tod des Kindes berichtete, war verloren gegangen. Erst aus einem späteren Brief zog ich die Schlussfolgerung, dass der Junge gestorben sein musste. Es war ein schrecklicher Moment.»

«In unserer 68 Jahre währenden Ehe hat es ein einziges Mal etwas gegeben, was ein Aussenstehender eine Krise nennen könnte. Ich hatte eine Beziehung zu einer anderen Frau.»

«Die Heutigen wissen alles viel besser.»

«Der liebe Gott hat mich als Arbeitstier geboren.»

«Willen braucht man. Und Zigaretten.»

«Wohl aber ist mir sehr klar bewusst, dass ich - trotz aller redlichen Bemühungen - am Tode Hanns Martin Schleyers mitschuldig bin. Denn theoretisch hätten wir auf das Austauschangebot der RAF eingehen können.»

«Zum einen der Tod meiner Frau. Zum anderen - viele Jahrzehnte davor - mein Besuch in Auschwitz. Und drittens die monatelange Kette von mörderischen Ereignissen, die mit Hanns Martin Schleyers Namen verbunden bleibt.»

«Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.»

«Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber grösste Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt.»

«Mir scheint, dass das deutsche Volk - zugespitzt - fünf Prozent Preisanstieg eher vertragen kann, als fünf Prozent Arbeitslosigkeit.»

«Sich vorzustellen, dass Deutschland in der Weltpolitik eine Rolle zu spielen habe, finde ich ziemlich abwegig.»

«Die heutige politische Klasse in Deutschland ist gekennzeichnet durch ein Übermass an Karrierestreben und Wichtigtuerei und durch ein Übermass an Geilheit, in Talkshows aufzutreten.»

«Der Köhler, wenn er Bundespräsident wird, hat allein mehr ökonomischen Verstand als die ganze deutsche politische Klasse zusammen.»

«Ich möchte Kohl zugute halten, dass er im Grunde ein anständiger Politiker gewesen ist.»

«Das gegenwärtig zur Verfügung stehende Personal ist nicht sonderlich geeignet, gemeinsam zu regieren, weil beide Seiten nicht ausreichend wissen, was sie eigentlich wollen.»

«Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.»

«Er kann es.»

«Sie haben einem uralten Mann zugehört. Sie müssen ihn nicht unbedingt ernst nehmen.»

«Ich mache weiter, bis der liebe Gott sagt: Jetzt ist Schluss!»

SDA/nab