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«Washington Post» empfiehlt Barack Obama

Die «Washington Post» hat sich heute offiziell für den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama ausgesprochen. Auch die konservative britische «Times» unterstützt den Demokraten.

«Unterschätzt nicht die Fähigkeit der Demokraten, sich die Niederlage aus den Klauen des Sieges zu schnappen»: Barack Obama.
«Unterschätzt nicht die Fähigkeit der Demokraten, sich die Niederlage aus den Klauen des Sieges zu schnappen»: Barack Obama.
Keystone

Die «Washington Post» hat sich heute offiziell für den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama ausgesprochen. Auch die konservative britische «Times» unterstützt den Demokraten.

Im Leitartikel der «Washington Post» heisst es, die Wahl sei dem Blatt wegen des enttäuschenden Wahlkampfs seines republikanischen Kontrahenten John McCain leichtgefallen.

Obama besitze die «Bewunderung» der Zeitung und habe «beeindruckende Qualitäten». Zwar gebe es wegen der geringen Erfahrungen Obamas in der internationalen Politik auch Vorbehalte und Bedenken, jedoch habe die Zeitung «enorme Hoffnungen».

«Obama hat das Potenzial, ein grossartiger Präsident zu werden», schrieb die «Washington Post». Ebenfalls entscheidend sei McCains «unverantwortliche Auswahl» seiner Vizepräsidentenkandidatin Sarah Palin gewesen.

Die britische «Times» bescheinigte Obama «Charakter, Intelligenz und Urteilskraft». Er habe sich als «krisenfest» erwiesen, schreibt das konservative Blatt.

Im Gegensatz dazu sei McCain mit seinem Wahlkampf «gescheitert», und seine «sonderliche Wahl der Vizepräsidentenkandidatin war unverantwortlich», schreibt die «Times». «John McCain ist ein wirklicher Held und ein mutiger Politiker...Doch seine Zeit ist vorbei.»

Noch kann es vermasselt werden

Zum Abschluss eines Konzerts von Bruce Springsteen und Billy Joel in New York trat der Kandidat der Demokraten auf die Bühne und sagte, die Umfragen dürften nicht dazu verleiten, das Rennen schon für entschieden zu halten. «Unterschätzt nicht die Fähigkeit der Demokraten, sich die Niederlage aus den Klauen des Sieges zu schnappen», sagte Obama. «Unterschätzt nicht unsere Fähigkeit, es zu vermasseln.»

AP/bru/mbr

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