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«Viele haben mehr Angst vor der Polizei als vor der Drogenmafia»

Morgen übergibt Felipe Calderón sein Amt an Peña Nieto. Korrespondent Sandro Benini sagt, welche Fehler Mexikos Präsident im Kampf gegen die Mafia beging. Und wie sein Nachfolger in die Geschichte eingehen könnte.

Ging bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt gegen Drogenkartelle vor: Der mexikanische Präsident Felipe Calderón. (19. Mai 2012)
Ging bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt gegen Drogenkartelle vor: Der mexikanische Präsident Felipe Calderón. (19. Mai 2012)
AFP
Zu seinen Wahlversprechen gehörten die Reduktion der Armut und die Schaffung von Arbeitsplätzen: Felipe Calderón als Präsidentschaftskandidat in San Jose del Rincon.  (9. Juni 2006)
Zu seinen Wahlversprechen gehörten die Reduktion der Armut und die Schaffung von Arbeitsplätzen: Felipe Calderón als Präsidentschaftskandidat in San Jose del Rincon. (9. Juni 2006)
Keystone
Hat sich für seine Amtszeit viel vorgenommen: Der neue mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto zu Besuch bei US-Präsident Barack Obama. (27. November 2012)
Hat sich für seine Amtszeit viel vorgenommen: Der neue mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto zu Besuch bei US-Präsident Barack Obama. (27. November 2012)
AFP
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Felipe Calderón gibt am Samstag sein Amt als mexikanischer Präsident ab. Er wird als Staatschef des Drogenkriegs in die Geschichtsbücher eingehen. Wie rechtfertigt er sich?

Er sagt, er habe bei seinem Amtsantritt bemerkt, dass die Drogenmafia die staatlichen Institutionen in einem viel schlimmeren Ausmass unterwandert hatte als zuvor angenommen. Er vergleicht die damalige Situation des Landes mit jener eines Kranken, der nur noch durch eine Notfalloperation zu retten ist. Ausserdem betont er, nicht die Ordnungskräfte seien schuld an dem Gemetzel, sondern das organisierte Verbrechen.

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