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«Viel Spass?! Sie sind ja nicht ganz bei Trost!»

«Sie müssen sich entscheiden, wie Sie Ihren Job machen»: Skinner im Unterhaus, auf seinem Kampfplatz.
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Mister Skinner, 1970 wurden Sie ein erstes Mal ins Parlament gewählt …

Verstehen Sie sich mit Clarke?

Das Parlament ist jetzt Ihr Bergwerk.

Sie schreiben niemals E-Mails. Wer etwas von Ihnen will, muss zum Telefon greifen oder einen Brief schreiben.

Vielleicht Fans von Ihnen.

«Begreifen Sie denn nicht, dass manche in diesem Schlangennest auf jedes Wort achten?!»

Es heisst, Sie mögen keine Journalisten.

Auf Neil Kinnock folgte Tony Blair. Was bleibt von ihm?

Warum zog Blair in den Krieg?

Sie waren auch schon vor dem Irak-Krieg nicht Tony Blairs Freund. Andererseits war er es, der Labour wieder an die Macht brachte.

Änderte er sich im Amt?

Was ist Ihr Abwehrmechanismus?

Mit 16 haben Sie die Schule verlassen …

Waren Ihre Eltern enttäuscht?

Erinnern Sie sich an den Krieg?

Bekamen Sie etwas von den Bombardierungen mit?

Hatten Sie jemals Angst?

Bewunderten Sie Winston Churchill?

Ist Trump gefährlich oder wird das amerikanische System ihn einhegen?

Warum wollten Sie die Bergwerke offen halten?

Also nur aus Nostalgie?

Sie meinen, man muss längerfristig denken, wenn man eine Mine betreibt.

Ich denke schon, dass ich das verstehe.

Deswegen frage ich Sie.

Warum kam es zum Brexit?

Was sagen Sie stattdessen?

Aber Sie waren für den Austritt?

Zumindest einige Ihrer Wähler dürften die Personenfreizügigkeit aber als Problem empfinden.

Aber warum gab es eine Mehrheit für den Brexit? Das hatte doch sicher auch mit Einwanderung zu tun.

Mögen Sie Jeremy Corbyn?

Aber kann er jemals eine Mehrheit in einer Parlamentswahl gewinnen?

Sie meinen also, seine Parteikollegen schaden ihm bewusst?

Sind Sie einsam in Ihrer Fraktion?

Aber Sie achten schon auf Distanz?

Es heisst, Sie mieden die Bars hier im Palast von Westminster.

Sie sind ja nicht nur Politiker.

Warum sollte ich Ihnen schaden wollen? Ich schreibe ja nicht einmal für eine britische Zeitung.

Nein, aber warum sollte ein ausländischer Journalist Ihnen Böses wollen?

Wenn Labour wieder an die Macht kommt, was sollte die Partei dann tun?

Sie mögen diese Frage seltsam finden, aber haben Sie einen Sinn für Humor?

Ja, Sie.

Worüber lachen Sie?

Sind Sie Fussballfan?

Doch, aber es interessiert mich trotzdem, ob Sie Fussballfan sind.

Sie sagten, Politiker könnten Glück nicht schaffen, aber es muss doch Ihr Ziel als Politiker sein, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Was macht Sie glücklich?

Hat es die Generation Ihrer Enkel schwerer als die Ihrer Kinder?

Ich glaube, Sie haben mich falsch verstanden. Ich habe nicht Ihre Generation mit der Ihrer Enkel vergleichen, sondern die Ihrer Kinder mit der Ihrer Enkel.

«Da ist die Tür! Ich denke, Sie sollten jetzt endlich von hier abhauen!»

Für die Generation Ihrer Kinder ging es doch immer bergauf. Sie gingen zur Universität und wussten, dass sie einen Job bekommen würden. Sie konnten Pläne machen. Diese Sicherheit hatten Sie nicht, aber die heutige Jugend hat sie auch nicht mehr.

Nein, das habe ich nicht behauptet. Wie alt sind Ihre Kinder?

Und Ihre Enkel?

Aber haben Ihre Enkel auch bessere Perspektiven als Ihre Kinder?

Sind Sie ein Optimist?

Und warum?

Sie sind ja paranoid.

Viel Spass!

Haben Sie denn niemals Freude an Ihrem Beruf?

Das geht Sie gar nichts an. Wir sind hier nicht bei Ihnen zu Hause. Bye!