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Seelenstreichler einer sentimentalen Nation

Geschichte hat Barack Obama als erster afroamerikanischer Präsident bereits gemacht. Nun könnte er Washington verändern – doch dazu muss der Unergründliche aus seiner Haut heraus.

«Der notwendige Wandel braucht einen Poeten, der draussen im Land die Amerikaner mobilisiert und sie hinter sich schart», schreibt Martin Kilian: Barack Obama nach seiner Rede mit Vizepräsident Joe Biden in Chicago. (7. November 2012)
«Der notwendige Wandel braucht einen Poeten, der draussen im Land die Amerikaner mobilisiert und sie hinter sich schart», schreibt Martin Kilian: Barack Obama nach seiner Rede mit Vizepräsident Joe Biden in Chicago. (7. November 2012)
AFP
«Für die Vereinigten Staaten von Amerika kommt das Beste erst noch»: Barack Obama kurz nach seinem Sieg (6. November 2012).
«Für die Vereinigten Staaten von Amerika kommt das Beste erst noch»: Barack Obama kurz nach seinem Sieg (6. November 2012).
Keystone
Der Tag der Entscheidung bricht an: Wähler in Dixville Notch, New Hampshire, geben kurz nach Mitternacht ihre Stimme ab. (6. November 2012)
Der Tag der Entscheidung bricht an: Wähler in Dixville Notch, New Hampshire, geben kurz nach Mitternacht ihre Stimme ab. (6. November 2012)
Rogerio Barbosa, AFP
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Die Erschöpfung war Barack Obama anzusehen, als er vor begeisterten Anhängern in Chicago die Wiederwahl feierte. Die tiefen Linien in seinem Gesicht wie die Schatten unter seinen Augen kündeten von Schlaflosigkeit und dem Nonstop an Bord der Präsidentenmaschine. Nun also hatte er gesiegt – und schaute gleichermassen nach vorne wie zurück.

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