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Nach der Arbeit ein Geschenk

Der Genfer Anwalt Charles Adams hofft, dass ihn Barack Obama zum UNO-Botschafter ernennt. Denn er spielt in Europa eine entscheidende Rolle für den US-Präsidenten – und wurde bisher nicht belohnt.

An der Wahlparty des American International Club of Geneva (AIC) tummeln sich Demokraten und Republikaner. Die Parteizugehörigkeit ist normalerweise kein Thema. Politische Meinungen lassen sich nunmehr schlecht verbergen. Während sich die Demokraten ihre Freude über die Wiederwahl von Barack Obama kaum anmerken lassen, wirken die Republikaner wegen Mitt Romneys Niederlage zerknirscht und aufgekratzt. Wie Edward Flaherty, der Co-Präsident der Republikaner in der Schweiz. Er ist sich sicher: «Mitt Romney hätte sich für tiefere Steuern, eine kleinere Regierung und für mehr persönliche Freiheit eingesetzt.» Auf Barack Obama würden grosse Probleme zukommen. «Die Ermordung des Botschafters Christopher Stevens im libyschen Benghazi wird ein politisches Nachspiel haben», prophezeit Flaherty.

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