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«In Lateinamerika hoffen viele auf historischen Entscheid von Obama»

Die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama löst in Lateinamerika Erleichterung und sogar Stolz aus. Brasilien könnte aber zum Knackpunkt im Verhältnis mit den USA werden, viel mehr als Kuba oder Venezuela. Das sagt Redaktion Tamedia-Korrespondent Sandro Benini.

Die Gespräche über den Umgang mit Kuba und den Kampf gegen Drogen endeten ohne Einigung: US-Präsident Barack Obama beim Amerika-Gipfel 2012 in Cartagena (Kolumbien) mit den Amtskollegen Juan Manuel Santos (Kolumbien), Sebastián Piñera (Chile) und Felipe Calderon (Mexiko).
Die Gespräche über den Umgang mit Kuba und den Kampf gegen Drogen endeten ohne Einigung: US-Präsident Barack Obama beim Amerika-Gipfel 2012 in Cartagena (Kolumbien) mit den Amtskollegen Juan Manuel Santos (Kolumbien), Sebastián Piñera (Chile) und Felipe Calderon (Mexiko).
Keystone

Wie gross ist die Erleichterung in Lateinamerika, dass Barack Obama Präsident der USA bleibt? Lateinamerikas Bevölkerung stand ganz klar auf der Seite von Obama, und auch die überwiegende Mehrheit der Regierungen dürfte über seinen Sieg froh sein. In Mexiko hätte er laut Umfragen mit 76 zu 10 Prozent gegen Mitt Romney gewonnen, in Brasilien mit 65 zu 9 Prozent. Ein republikanischer Präsident wird südlich des Rio Grande unweigerlich mit neoliberalen Grausamkeiten, arroganter Interventionspolitik sowie dem sturen Festhalten am offensichtlich unsinnigen Handelsembargo gegen Kuba assoziiert.

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