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«Ich habe Obama zu seinem Sieg gratuliert»

Der unterlegene Herausforderer Mitt Romney trat vor seine Anhänger und akzeptierte seine Niederlage. Es sei eine Zeit grosser Herausforderungen. Er bete für den Präsidenten.

«Das ist eine Zeit grosser Herausforderungen für Amerika, und ich bete, dass der Präsident Erfolg haben wird, unsere Nation zu führen»: Mitt Romney spricht nach der Niederlage zu seinen Anhängern. (7. November 2012)

Nach langem Zögern hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney die Niederlage gegen Amtsinhaber Barack Obama eingestanden. «Ich habe soeben Präsident Obama angerufen, um ihm zu seinem Sieg zu gratulieren», sagte Romney in der Nacht zum Mittwoch.

«Das ist eine Zeit grosser Herausforderungen für Amerika, und ich bete, dass der Präsident Erfolg haben wird, unsere Nation zu führen», sagte Romney vor Anhängern in Boston. Die USA könnten sich Grabenkämpfe ihrer politischen Führung nicht leisten, sagte der 65- Jährige. Vielmehr müssten die Lager von Demokraten und Republikaner jetzt zusammenarbeiten.

Langes Warten

Üblicherweise gestehen Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage rasch ein. 2008 hatte der Verlierer John McCain dies etwa nach einer halben Stunde getan, nachdem die Sender damals Obamas Triumph gemeldet hatten.

Wie mehrere US-Fernsehsender berichteten, lag Obama auch ohne den von den Republikanern angezweifelten Sieg in Ohio klar vorn. Romney könne selbst bei Erfolgen in Florida und Ohio nicht mehr den Gesamtsieg holen. Bereits zuvor hatten die grossen Sender Obama zum Sieger erklärt, allerdings auf Grundlage des Erfolgs in Ohio.

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