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Die US-Männer wollten Romney

Eine detaillierte Wahlanalyse zeigt: Wäre es nach den Männern und den Weissen gegangen, wäre nun Mitt Romney am Ruder.

Der TV-Sender CNN veröffentlichte heute die detaillierten Wahlergebnisse der US-Präsidentschaftswahl. Dabei zeigt sich, dass Obama vor allem auf die weibliche, die afroamerikanische und die junge Wählerschaft zählen konnte. Bei den Frauen erzielte der Demokrat einen Wahlanteil von 55 Prozent. Mitt Romney konnte lediglich 44 Prozent der weiblichen Wähler für sich gewinnen, die einen Wähleranteil von 53 Prozent auf sich vereinten.

Bei den Männern waren die Verhältnisse umgekehrt: Obama erhielt nur 45 Prozent der Stimmen, Mitt Romney hingegen deren 52. Drei Prozent der männlichen Wähler gaben ihre Stimme einem anderen Kandidaten oder legten ihren Wahlschein leer ein. Sehr deutlich fielen die Resultate auch bei der Aufteilung nach der Herkunft aus: Während Obama nur von 39 Prozent der weissen Wählerschaft unterstützt wurde (Mitt Romney 59 Prozent), erhielt er von den Wählern lateinamerikanischer Herkunft 71 Prozent der Stimmen und von den Afroamerikanern gar 93 Prozent.

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