Trump will Kim nach Neujahr treffen

Die US-Regierung hofft auf ein zweites Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un «kurz nach Neujahr».

Neues Treffen geplant: Donald Trump und Kim Jong-un in Singapur.

Neues Treffen geplant: Donald Trump und Kim Jong-un in Singapur.

(Bild: Keystone)

Ein zweites Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un soll «kurz nach Neujahr» stattfinden. Das gab US-Aussenminister Mike Pompeo in einem Radiointerview bekannt.

Beim ersten Gipfeltreffen mit Donald Trump im Juni in Singapur hatte Kim Jong Un seine Absicht zur «Denuklearisierung» bekräftigt. Es gab jedoch bislang keine konkreten Zusagen, bis wann das Land sein Atomwaffenarsenal abrüsten will und wie die Gegenleistungen Washingtons aussehen.

Am Donnerstag liess die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA verlauten, das Land werde seine Atomwaffen nicht aufgeben, bis die amerikanische «nukleare Bedrohung gegenüber Korea» aufgehoben sei.

Gespräche zwischen USA und Südkorea

Vor Beginn der Gespräche mit Regierungsvertretern in Seoul besuchte der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Stephen Biegun, am Donnerstag nach Berichten südkoreanischer Sender Panmunjom an der innerkoreanischen Grenze. Dort wollte er sich ein Bild von den Massnahmen machen, die Süd- und Nordkorea zuletzt für die Entmilitarisierung des Grenzdorfs unternommen hatten.

Im Anschluss waren Gespräche mit dem Sonderbeauftragten Seouls für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel, Lee Do Hoon, geplant. Seoul und Washington wollen ihre Gespräche nutzen, um die «Koordination für unser gemeinsames Ziel einer finalen, vollständig überprüften Denuklearisierung der Volksrepublik» Nordkorea zu stärken, hatte das US-Aussenministerium angekündigt.

Dazu hatten beide Verbündeten im November auch eine Arbeitsgruppe gegründet. Die Gruppe kommt zum zweiten Mal am Freitag in Seoul zusammen.

Nach seiner Ankunft am Mittwoch hatte Bigeun verkündet, seine Regierung wolle prüfen, die Reisebeschränkungen für US-Bürger zu lockern, die humanitäre Hilfe für Nordkorea leisten. Dies wurde in Seoul auch als Signal Washingtons verstanden, die Verhandlungen mit der kommunistischen Führung Pyongyangs voranbringen zu wollen. Bei seinem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im Juni in Singapur hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un seine Absicht zur «Denuklearisierung» bekräftigt. Es gab jedoch bislang keine konkreten Zusagen, bis wann das Land sein Atomwaffenarsenal abrüsten will und wie die Gegenleistungen Washingtons aussehen.

hvw/afp

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