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«Ich konnte ihn atmen hören»

Überlebende des Massakers in Norwegen berichten von den Minuten des Grauens. Ein junger Mann erzählt, dass der Attentäter zweimal auf seine Opfer geschossen habe, um sicherzugehen, dass sie tot seien.

Die Überlebenden des Jugendcamps auf der norwegischen Insel Utøya können das Grauen kaum in Worte fassen. Der Mann, der dort am Samstag mindestens 98 Menschen erschossen hat, hatte sich als Polizist verkleidet, um die Jugendlichen in Sicherheit zu wiegen. Er habe sie gebeten, näherzukommen und habe anschliessend das Feuer eröffnet, berichteten die Überlebenden, die nach dem Massaker in das Dorf Sundvollen gebracht worden waren.

Viele der Überlebenden, die Mitglieder der Jugendgruppe der sozialdemokratischen Arbeiterpartei sind, wirken äusserlich ruhig, als sie in Sundvollen von ihren Eltern abgeholt werden. Doch die Erlebnisse, von denen sie erzählen, zeugen von Momenten des Grauens.

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