Zum Hauptinhalt springen

«Gewisse Kreise hassen die Sozialdemokraten bis auf den Tod»

Norwegen steht unter Schock. Skandinavien-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt im Gespräch, weshalb das Doppelattentat möglich war und was den mutmasslichen Täter dazu bewegt haben könnte.

Flammen in der Innenstadt: Die Detonation hat zahllose Fenster zersprengt. Mehrere Gebäude sind komplett zerstört. (22. Juli 2011)
Flammen in der Innenstadt: Die Detonation hat zahllose Fenster zersprengt. Mehrere Gebäude sind komplett zerstört. (22. Juli 2011)
Keystone
Bilder wie im Krieg: Die Osloer Innenstadt nach dem Anschlag.  (22. Juli 2011)
Bilder wie im Krieg: Die Osloer Innenstadt nach dem Anschlag. (22. Juli 2011)
Reuters
Das grosse Chaos: Rettungskräfte suchen nach weiteren Verletzten in Oslo. (22. Juli 2011)
Das grosse Chaos: Rettungskräfte suchen nach weiteren Verletzten in Oslo. (22. Juli 2011)
Reuters
1 / 9

Bruno Kaufmann, sie stehen von Stockholm aus mit ihren Bekannten in Norwegen in Kontakt. Was beschäftigt die Leute am meisten?

Dass ein Einzelner mit seinen Absichten für alle anderen die Hölle auf Erden herstellt. Was als besonders perfid empfunden wird, ist die Art, wie der mutmassliche Täter den guten Willen und die Anteilnahme seiner Opfer ausgenützt hat. Er liess sich ja als Polizist verkleidet von den Organisatoren des Jugendcamps selbst auf die Insel fahren, angeblich, um sie über den Bombenanschlag in Oslo zu informieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.