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Putin und Trump wollen sich im Juli treffen

Der US-Präsident und sein russischer Amtskollege haben am Dienstag telefoniert. Die beiden wollen den Krieg in Syrien persönlich besprechen.

Hat ein Treffen mit Wladimir Putin vereinbart: US-Präsident Donald Trump spricht an einer Zeremonie vor dem Weissen Haus. (2. Mai 2017)
Hat ein Treffen mit Wladimir Putin vereinbart: US-Präsident Donald Trump spricht an einer Zeremonie vor dem Weissen Haus. (2. Mai 2017)
Mandel Ngan, AFP
Einen Tag zuvor hatte Trump gesagt, er könnte sich unter den «richtigen Umständen» vorstellen, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu treffen. Der US-Präsident im Garten des Weissen Hauses (2. Mai 2017)
Einen Tag zuvor hatte Trump gesagt, er könnte sich unter den «richtigen Umständen» vorstellen, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu treffen. Der US-Präsident im Garten des Weissen Hauses (2. Mai 2017)
Susan Walsh, Keystone
Wladimir Putin hat am Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt, der Syrien-Konflikt könne nicht ohne die USA gelöst werden. Der russische Präsident vor dem Treffen in seiner Sommerresidenz in Sotschi. (2. Mai 2017)
Wladimir Putin hat am Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt, der Syrien-Konflikt könne nicht ohne die USA gelöst werden. Der russische Präsident vor dem Treffen in seiner Sommerresidenz in Sotschi. (2. Mai 2017)
Yuri Kochetkov, Keystone
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Nach dem US-Angriff auf Regierungstruppen in Syrien schienen die Beziehungen zwischen Washington und Moskau wieder auf dem Tiefpunkt. Jetzt wollen sich die Präsidenten persönlich treffen.

US-Präsident Donald Trump und sein russischer Kollege Wladimir Putin wollen im Sommer zu einem Gipfeltreffen in Deutschland zusammenkommen. Beide Seiten wollten versuchen, am Rande des G20-Treffens im Juli ein Gespräch zu arrangieren, teilte der Kreml am Dienstag mit. Trump und Putin hatten zuvor telefoniert. Der Kreml nannte die Unterhaltung konstruktiv und geschäftsmässig.

Ein sehr gutes Telefonat

Das Weisse Haus sprach von einem sehr guten Telefonat. Dabei sei es um den Bürgerkrieg in Syrien gegangen. Putin und Trump hätten über die Einrichtung von Sicherheits- oder Deeskalationszonen gesprochen und und darin übereingestimmt, dass das Leiden in Syrien schon viel zu lange dauere.

Die USA und und Russland wollten die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des Konflikts in Syrien verstärken, erklärte der Kreml. Die Aussenminister Rex Tillerson und Sergej Lawrow wollten sich noch stärker um einen Waffenstillstand bemühen. Ziel sei es, einen wirklichen Friedensprozess in Gang zu bringen.

IS ist gemeinsamer Feind

Gemeinsamer Feind Washingtons und Moskaus in Syrien ist die Terrormiliz Islamischer Staat. Ansonsten unterstützen die USA im Bürgerkrieg sogenannte gemässigte Rebellen, während Russland an der Seite von Präsident Baschar al-Assad in die Kämpfe eingegriffen hat.

Nach einem mutmasslichen Chemiewaffenangriff im April machten die USA Assad für den Tod von mehr als 90 Menschen verantwortlich und feuerte zahlreiche Marschlugkörper auf einen Luftwaffenstützpunkt der Regierung ab. Syrien erklärte dagegen ebenso wie Russland, sein Luftangriff habe ein Chemiewaffenlager der Rebellen getroffen, wodurch Giftgas freigesetzt worden sei.Das Telefonat zwischen Trump und Putin war das erste bekannt gewordene seit dem US-Angriff in Syrien und das Dritte seit Trumps Amtsantritt im Januar.

(dapd)

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