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IS zeigt angebliche Flugzeugbombe von Sinai

Die Terrormiliz IS veröffentlicht ein Bild einer selbstgebauten Bombe und behauptet, es handle sich um jenen Sprengstoff, der das russische Flugzeug über dem Sinai zum Absturz brachte.

Ist das die Bombe von Sharm al-Sheikh? Dieses Foto veröffentlichte die Terrormiliz in ihrem Propagandamagazin. (18. November 2015)
Ist das die Bombe von Sharm al-Sheikh? Dieses Foto veröffentlichte die Terrormiliz in ihrem Propagandamagazin. (18. November 2015)
Uncredited, Keystone
Russland hat den Absturz des russischen Flugzeugs auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten mit 224 Toten jetzt offiziell als Terrorakt eingestuft. (31. Oktober 2015)
Russland hat den Absturz des russischen Flugzeugs auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten mit 224 Toten jetzt offiziell als Terrorakt eingestuft. (31. Oktober 2015)
EPA/STR Egypt Out
Wladimir Putin will die Attentäter des Sinai-Absturzes um jeden Preis fassen und hat 50 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt. (17. November 2015)
Wladimir Putin will die Attentäter des Sinai-Absturzes um jeden Preis fassen und hat 50 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt. (17. November 2015)
EPA/Alexey Nikolsky
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In einem englischsprachigen Propagandamagazin der Terrormiliz IS ist ein Bild abgedruckt, das angeblich die Bombe zeigt, welche die russische Maschine über dem Sinai zum Absturz brachte. Zu sehen ist eine gelbe Schweppes-Dose, ein Zünder und ein Schalter. Ob es sich dabei tatsächlich um einen Sprengsatz handelt und wie behauptet um die Bombe vom Airbus über der Sinai-Halbinsel, ist nicht klar.

In ihrer Zeitschrift behaupten die Jihadisten, es sei schon vor einiger Zeit gelungen, die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen von Sharm el-Sheikh zu überwinden. Es sei zunächst geplant gewesen, ein Flugzeug aus einem westlichen Land zum Absturz zu bringen. Nachdem Moskau aber Ende September begonnen habe, Stellungen des IS in Syrien zu bombardieren, habe man sich dazu entschieden, die Bombe in einem russischen Jet zu platzieren, zitiert «Spiegel.de» aus dem Propagandamagazin.

Weiter bejubelt der IS darin die Anschläge von Paris, schreibt aber nichts zu den Attentätern und Hintermännern.

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