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«Glauben Sie mir: Die Regierungen hassen das»

Zeigt von Berufs wegen auf andere. Kenneth Roth kämpft weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte.

BaZ: Denken Schweizer an eine Menschenrechtsorganisation, dann denken sie an Amnesty International und nicht an Human Rights Watch. Machen Sie da etwas falsch?

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Erzählen Sie.

Wie genau erzeugen Sie öffentlichen Druck und wieso soll dies etwas bewirken?

Berichte auf Ihrer Homepage dürften die Despoten mässig beeindrucken …

In der Schweiz unterhalten Sie gleich zwei Büros. Weshalb diese starke Präsenz?

Wie helfen Ihnen wohlgesinnte Staaten im Kampf für die Menschenrechte?

Sie führen seit 1993 die HRW. Rückblickend: Was war Ihr grösster Erfolg?

Was haben Sie dort konkret erreicht?

Wo mussten Sie schon Rückschläge hinnehmen?

Trotz allem machen Sie Fortschritte, wie Sie sagen. Wo sehen Sie solche?

Von aussen betrachtet hat man das Gefühl, dass das Vortragen von Menschenrechtsanliegen zu einem notwendigen, etwas mühsamen Ritual im Umgang mit China geworden ist.

Richten wir unseren Fokus auf Europa und die Situation der Migranten im Mittelmeerraum. Was müsste Ihrer Meinung nach Europa jetzt tun?

Einverstanden. Was würden Sie dann zu Auffangzentren sagen, die von der Europäischen Union in Nordafrika betrieben würden?

Die EU kehrt also zu einem System zurück, das sie lange Jahre mit Ex-Diktator Gaddafi hatte?

Aber nochmals: Was wäre für Sie eine gangbare Lösung?

Da wäre aber das altbekannte Problem, dass diese Leute dann halt nicht nach Litauen gehen wollen, sondern in der Mehrzahl nach Schweden oder Deutschland.

2015 funktionierte schon das nicht. Frankreich wollte höchstens 30 000 Syrer aufnehmen, Grossbritannien praktisch keine. Ganz zu schweigen von den osteuropäischen Staaten.

Aber nochmals: Der Grossteil davon will nicht nach Polen und Ungarn.

Wie beurteilen Sie eigentlich die Menschenrechtssituation in der Schweiz?

Es war keine Initiative gegen Moscheen, sondern gegen Minarette …

Sie haben sich fast das ganze berufliche Leben mit der dunklen Seite der Welt beschäftigt: mit Diktatoren, Kriegen, Folter. Wie hat diese Beschäftigung Sie persönlich beeinflusst?