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Der KGB-Agent und sein Freund vom FBI

Der ehemalige DDR-Bürger Jack Barsky, der im Kalten Krieg Amerika ausspionierte, möchte nie mehr lügen.

Im Film sieht es aufregend aus, aber wer tut sich das beruflich an? Geheimagent. Das Doppelleben, die dauernden Lügen, die Täuschung der Familie, die Angst vor der Enttarnung, vor Haft, Folter und Tod. Das Risiko, fallen gelassen zu werden. Die gefährlichen Aufträge, die permanente Paranoia. Keine Achtung, keine Beachtung. Misstrauen gegen alle.

Albrecht Dittrich, der sich Jack Barsky nannte, hat in einem Satz gefasst, warum er sich 1970 vom russischen Geheimdienst anwerben liess: «Ich konnte die Welt sehen und jenseits aller Regel leben», zitiert ihn der «Spiegel», «ich stand über dem Gesetz.» Dittrich wuchs in Jena in der DDR auf. Das mit der Welt war nicht als Metapher gemeint.

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