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Beten gegen das Virus

In Zeiten der Not versammeln sich die Menschen in Kirchen, Synagogen, Moscheen – doch die sind nun zu Orten der Gefahr geworden.

Tomas Avenarius, Silke Bigalke, Bernd Dörries, Matthias Drobinski, Alexandra Föderl-Schmid, Christoph Gurk
Eine Frau in Kenia betet alleine für die Rettung vor dem Virus. Ihre Baptistenkirche hat die Gläubigen ausgesperrt und sendet den Gottesdienst im Livestream. Foto: AFP
Eine Frau in Kenia betet alleine für die Rettung vor dem Virus. Ihre Baptistenkirche hat die Gläubigen ausgesperrt und sendet den Gottesdienst im Livestream. Foto: AFP

Der Papst hat zum Sturmgebet aufgerufen. Am Mittwoch um zwölf Uhr sollen alle Christen auf der Welt innehalten und dann ein Vaterunser beten. «In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert» sollen sie «gemeinsam ihre Stimme zum Himmel erheben», hat Franziskus gesagt. Am Freitag will das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem leeren Petersplatz beten und den Segen urbi et orbi sprechen, für die Stadt Rom, für die ganze Welt. Die Christen sollen, so der Papst, auf die Pandemie «mit der Universalität des ­Gebets, des Mitgefühls und der Zärtlichkeit antworten».

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