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Not okay, Millennial

Die «Generation Weichei» delektiert sich am Ausspruch «Okay, Boomer», mit dem sie Ältere in den Senkel stellt. Das ist schwach.

Wischte einen Zwischenruf mit einem «Okay, Boomer» beiseite: Die neuseeländische Abgeordnete Chlöe Swarbrick. Foto: PD

Wischte einen Zwischenruf mit einem «Okay, Boomer» beiseite: Die neuseeländische Abgeordnete Chlöe Swarbrick. Foto: PD

Sandro Benini@BeniniSandro

Die Generation der Millennials, so war vergangene Woche an dieser Stelle zu lesen, hat ein wirkungsvolles, natürlich über soziale Medien weltweit verbreitetes und ebendort fiebrig diskutiertes Totschlagargument. Wenn die zwischen 1980 und 1995 Geborenen den sogenannten Babyboomern – also Leuten ab etwa 55 – Ich-Besoffenheit, Respektlosigkeit, Besser­wissertum und sonstige charakterliche Garstigkeiten vorwerfen wollen, verbunden mit der Botschaft, jedwede Diskussion sei Zeitverschwendung und werde deshalb beendet, noch bevor sie begonnen habe – dann schleudern sie Ergrauten den Ausspruch «Okay, Boomer» entgegen.

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