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Zwölf Polizisten sterben bei Bombenanschlag

Im Osten der Türkei sind zwölf Polizisten bei einem Attentat auf einen Kleinbus ums Leben gekommen. Bereits am Sonntag hatten kurdische Rebellen einen Anschlag verübt.

Gewalt im Südosten der Türkei: Am Wochenende attackierte die PKK einen Militärkonvoi. 16 Soldaten starben. (7. September 2015)
Gewalt im Südosten der Türkei: Am Wochenende attackierte die PKK einen Militärkonvoi. 16 Soldaten starben. (7. September 2015)
AFP

Bei einem neuen Anschlag mutmasslicher kurdischer Rebellen auf einen Kleinbus mit Polizisten sind Fernsehberichten zufolge zwölf Menschen getötet worden. Die zwölf Opfer seien allesamt Polizisten, meldete der Nachrichtenkanal NTV.

Es habe sich um einen Sprengstoffanschlag in der Provinz Igdir im Osten des Landes gehandelt. Igdir grenzt an Armenien, den Iran und Aserbeidschan.

Luftangriffe in der Nacht

Erst am Sonntag hatten Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) im südöstlichen Daglica in der Nähe der irakischen Grenze einen Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi verübt. Nach Militärangaben wurden dabei 16 Soldaten getötet und sechs weitere verletzt.

Ankara hatte in der Nacht zum Dienstag massive Luftangriffe gegen Ziele der PKK im Nordirak geflogen. Dabei seien «35 bis 40 Terroristen» getötet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Morgen. Die Regierung bezeichnet die kurdischen Aufständischen als Terroristen.

Derzeit kommt es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen Rebellen.

SDA/mlr

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