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Warum sagt niemand: «Je suis Nigérian»?

Die Opfer von Paris bewegen die Öffentlichkeit – anders als die Opfer der nigerianischen Islamisten.

«In Afrika stirbt man einsam»: Eine Mutter mit dem Bild ihrer von Boko Haram entführten Tochter. Foto: AP, Keystone
«In Afrika stirbt man einsam»: Eine Mutter mit dem Bild ihrer von Boko Haram entführten Tochter. Foto: AP, Keystone

Charlie Hebdo möchte dieser Tage jeder sein. Doch hat man schon irgendwo «Je suis Nigérian» oder «Je suis Nigériane» gehört? In Paris wurden in der vergangenen Woche 17 Menschen von extremistischen Islamisten umgebracht. Die Medien in aller Welt drohten von Berichten über die schaurige Tat zu bersten, zur Solidaritätskundgebung am Sonntag trafen unzählige Staats- oder Regierungschefs aus mehreren Erdteilen ein.

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