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«Von Mann zu Mann»

Der Iran gerät in der Atomfrage immer mehr unter Druck. Präsident Achmadinedschad wagt nun eine Offensive.

Möchte die Uno–Vollversammlung zur Aussprache nutzen: Irans Präsident Mahmud Achmadinedschad.
Möchte die Uno–Vollversammlung zur Aussprache nutzen: Irans Präsident Mahmud Achmadinedschad.
Keystone

Teheran Irans Präsident Mahmud Achmadinedschad hat seinem US-Amtskollegen Barack Obama einen Dialog «von Mann zu Mann» über «die Fragen der Welt» vorgeschlagen. Er werde im im September zur UNO-Vollversammlung nach New York reisen, sagte Ahmadinejad am Montag.

Dann sei er bereit, sich «von Angesicht zu Angesicht und von Mann zu Mann» mit Obama zusammenzusetzen und öffentlich über die grossen Fragen der Welt zu diskutieren. Dabei werde sich herausstellen, wessen Lösungen die besseren seien, sagte der iranische Präsident in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Ansprache.

Immer schärfere Sanktionen

Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das.

In dem seit Jahren schwelenden Streit hatte der Uno- Sicherheitsrat am 9. Juni auf erheblichen Druck der USA die bestehenden Sanktionen gegen Teheran verschärft. Die Strafmassnahmen, die sich unter anderem gegen die Revolutionsgarden und den Atomsektor richten, sollen den Iran zu einem Verzicht auf sein Atomprogramm bewegen.

SDA/mrs

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