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«Vielleicht ist etwas falsch mit dem Gesetz»

Gegen die Schweizer Goldraffinerie Argor-Heraeus wird wegen Geldwäscherei ermittelt. Bénédict de Moerloose, Anwalt der NGO Trial, sagt im Gespräch, welche Beweise vorliegen.

Ein mitunter schmutziges Geschäft: Mine im Nordosten Kongos. (23. Februar 2009)
Ein mitunter schmutziges Geschäft: Mine im Nordosten Kongos. (23. Februar 2009)
Reuters
Die Vorwürfe gehen zurück in die Jahre 2004 und 2005: Ein Angestellter der Goldverarbeitungsfirma Argor-Heraeus schmelzt einen 1-Kilogramm-Feingoldbarren.
Die Vorwürfe gehen zurück in die Jahre 2004 und 2005: Ein Angestellter der Goldverarbeitungsfirma Argor-Heraeus schmelzt einen 1-Kilogramm-Feingoldbarren.
Keystone/Karl Mathis
Das Gold kam über Uganda in die Schweiz. Das Land war als Haupttransitroute für kongolesisches Gold bekannt: Minenarbeiter suchen nach Gold in Mongbwalu im Kongo.
Das Gold kam über Uganda in die Schweiz. Das Land war als Haupttransitroute für kongolesisches Gold bekannt: Minenarbeiter suchen nach Gold in Mongbwalu im Kongo.
AP Photo/Anjan Sundaram,File
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Die Tessiner Goldraffinerie Argor-Heraeus ist wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Beihilfe zu Kriegsverbrechen ins Visier der Justiz geraten. Die Organisation Trial hat das Verfahren ins Rollen gebracht. Wie sind Sie vorgegangen?

Aufgrund unseres Verdachts haben wir bei der Bundesanwaltschaft einen Antrag auf Untersuchung gestellt. Begleitet wurde der Antrag von einem ausführlichen Dossier in dem die Vorwürfe gegen die Goldraffinerie detailliert erklärt und unsere Beweise dafür dargelegt werden. Kurz darauf reagierte die Bundesanwaltschaft mit einer Verfahrenseröffnung wegen Geldwäscherei und Beihilfe zu Kriegsverbrechen.

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