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«Viele sind in einem so erbärmlichen Zustand, dass jede Hilfe zu spät kommt»

Täglich fliehen Tausende vor der Hungersnot in Somalia. Hunderte Kinder sind schon gestorben. Adrian Edwards vom Flüchtlingshilfswerk UNHCR erzählt, wie desolat die Lage für die betroffenen Menschen ist.

Die Kleinen trifft der Hunger am stärksten: Ein Kind weint, während es in einem Feldlazarett in Dadaab, Kenia, gewogen wird. (25. Juli)
Die Kleinen trifft der Hunger am stärksten: Ein Kind weint, während es in einem Feldlazarett in Dadaab, Kenia, gewogen wird. (25. Juli)
Keystone
Schwer gezeichnet: Ein Mädchen in einem Spital von Mogadischu. (24. Juli 2011)
Schwer gezeichnet: Ein Mädchen in einem Spital von Mogadischu. (24. Juli 2011)
Keystone
Die Dürre wird zuweilen von heftigen Regenfällen unterbrochen: Kinder spielen in den überfluteten Strassen im Quartier Hamar Jajab der somalischen Hauptstadt Mogadiscio. (14. Juli 2011)
Die Dürre wird zuweilen von heftigen Regenfällen unterbrochen: Kinder spielen in den überfluteten Strassen im Quartier Hamar Jajab der somalischen Hauptstadt Mogadiscio. (14. Juli 2011)
Reuters
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Die Dürre am Horn von Afrika gilt als die schlimmste seit 60 Jahren. Herr Edwards, wie sieht es vor Ort aus?

Die Lage ist äusserst besorgniserregend. Täglich fliehen an die 3000 Menschen aus Somalia nach Kenia oder Äthiopien. Viele davon sind sehr geschwächt: Mütter mit Kindern, die tagelang gelaufen sind, Mütter, die Kinder verloren haben. Die meisten Menschen sind unterernährt. Alarmierend ist auch die hohe Sterblichkeitsrate bei den Neuankömmlingen.

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