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Verzweifelte Kurden, geschwächte Jihadisten

In Kobane wurde am Wochenende so heftig gekämpft wie schon lange nicht mehr. Der IS hat an Boden verloren, doch aufgeben wird er nicht.

Beobachten die Kämpfe aus der Ferne: Kurden an der türkischen Grenze zu Syrien. (18. Oktober 2014)
Beobachten die Kämpfe aus der Ferne: Kurden an der türkischen Grenze zu Syrien. (18. Oktober 2014)
AFP

Der Kampf um Kobane ist noch nicht entschieden, er wogte am Wochenende so hart wie lange nicht. Und doch ist unübersehbar: Der Islamische Staat, scheinbar unbesiegbar im Irak und Nordsyrien, muss sich zurückziehen.

In der Nacht auf heute Sonntag bombardierte er die syrische Stadt an der türkischen Grenze, die nach einem Monat der Gefechte hohen Symbolwert erreicht hat, mit Mörsern und Autobomben. So berichtet es die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, eine gemeinhin gut informierte Menschenrechtsorganisation mit Quellen in Syrien. Kobane wird von kurdischen Kämpfern gehalten, die praktisch keinen anderen Ausweg haben, als die Terroristen zu schlagen, denn der Weg über die türkische Grenze ist für Kämpfer versperrt, ein Ausbruch in die Ebenen der Wüste wäre Selbstmord. Beobachter vermuten, dass diese ausweglose Situation ein Grund für den Widerstand der Kurden – und die Erfolge gegen die Jihadisten ist.

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