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USA schliessen Vergeltungsschlag nach Angriff im Irak nicht aus

Am Samstag sind zum zweiten Mal Raketen auf einem internationalen Militärstützpunkt im Irak eingeschlagen. Eine Antwort auf den Angriff lassen die USA offen.

US-Soldat im Irak: Die amerikanischen Streitkräfte waren in den vergangenen Tagen zwei Raketen-Angriffen ausgesetzt. (Archivbild) epa/Kyle Talbot/US Marine Corps
US-Soldat im Irak: Die amerikanischen Streitkräfte waren in den vergangenen Tagen zwei Raketen-Angriffen ausgesetzt. (Archivbild) epa/Kyle Talbot/US Marine Corps

Das US-Verteidigungsministerium hat nach dem erneuten Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt im Irak die Möglichkeit eines Vergeltungsschlages offen gelassen. Ministeriumssprecher Jonathan Hoffman lehnte am Samstag Spekulationen über eine Antwort auf den Angriff ab.

Er verwies jedoch auf frühere Äusserungen von Verteidigungsminister Mark Esper: «Du kannst nicht amerikanische Soldaten angreifen und verwunden und straflos davonkommen.»

Am Samstag waren zum zweiten Mal mehrere Raketen auf dem Gelände des internationalen Militärstützpunkts im zentralirakischen Tadschi eingeschlagen. Dabei wurden drei amerikanische und mehrere irakische Soldaten verletzt. Bei einem Raketenangriff auf Tadschi am Mittwoch wurden zwei US-Soldaten und ein britischer Kamerad getötet. Das Camp Tadschi 20 Kilometer nördlich von Bagdad wird von Soldaten mehrerer Staaten genutzt.

Die USA flogen daraufhin Vergeltungsschläge, bei denen am Donnerstag sechs Iraker starben. Die USA warfen der vom Iran unterstützten irakischen Miliz Kataib Hizbollah vor, den Angriff am Mittwoch verübt zu haben, und erklärten, ihre Luftangriffe hätten der Gruppe gegolten.

SDA

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