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USA liefern Waffen nach Saudiarabien

Boeing und United Technologies dürfen sich über ein anstehendes Milliardengeschäft freuen: Sie liefern Kampfjets und Helikopter an die Saudis.

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Amerikanische Jets für Saudi-Arabien: Boeing F-15, hier eine Maschine der US-Armee (2009).
Amerikanische Jets für Saudi-Arabien: Boeing F-15, hier eine Maschine der US-Armee (2009).

Die USA stehen vor einem riesigen Rüstungsgeschäft mit Saudiarabien. Nach Informationen aus dem US-Verteidigungsministerium könnten sich die Aufträge auf bis zu 60 Milliarden Dollar belaufen. Verbindlich festlegen wolle sich das Königreich aber nur auf etwa die Hälfte dieses Betrags, hiess.

Demzufolge umfassen die Bestellungen von Boeing 84 neue F-15- Kampfjets und 70 Apache-Helikopter sowie von der United-Technologies-Tochter Sikorsky Aircraft 72 Black-Hawk-Helikopter.

Zusätzlich diskutierten beide Länder über ein Paket für die Marine, das sich auf 30 Milliarden Dollar belaufen könne. Wann diese Bestellung erfolgen soll, sei allerdings noch nicht klar.

Parlament entscheidet ab nächster Woche

Zuvor hatte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums gesagt, der Kongress werde voraussichtlich kommende Woche das langerwartete Geschäft mit den Saudis bekanntmachen. Zu Details wollte er sich nicht äussern.

Im Anschluss an die Bekanntmachung haben die Parlamentarier 30 Tage Zeit, um Einspruch gegen ein Geschäft zu erheben. Üblicherweise kommt es aber nicht zu Bekanntmachungen, wenn die Abgeordneten nicht in weiten Teilen bereits einverstanden sind.

Saudiarabien war in den Jahren 2005 bis 2008 der wichtigste Käufer von Waffen aus den USA. Die Aufträge beliefen sich Kongress-Daten zufolge auf 11,2 Milliarden Dollar.

(SDA)

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