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UNO bleibt drei Monate länger in Libyen

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen holt seine Experten vorerst nicht aus Libyen zurück. Sie sollen weiterhin den lokalen Behörden zur Hand gehen. Besonders ein Thema bereitet der UNO Sorgen.

Gefährliches Erbe: Südlich von Tripolis werden Panzergranaten gesammelt, welche die libysche Armee vergraben hat.
Gefährliches Erbe: Südlich von Tripolis werden Panzergranaten gesammelt, welche die libysche Armee vergraben hat.
Keystone

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die UNO-Mission in Libyen verlängert. Das Mandat der etwa 200 Experten wurde am Freitag in New York um drei weitere Monate bis zum 16. März ausgedehnt. Zugleich wurde der Aufgabenbereich erweitert. Die Mitarbeiter der UNSMIL genannten Mission sollen die neuen Behörden in Libyen «unterstützen und beraten bei allen Bemühungen, die Verbreitung von Waffen zu verhindern».

Die 15 Ratsmitglieder sorgen sich vor allem um die kleinen Flugabwehrraketen, die von der Schulter aus abgefeuert werden können. Bekannt ist die amerikanische «Stinger»; in Libyen sind es aber eher die russischen «Strela».

Furcht vor Terroristen

In keinem anderen Land ausser den Herstellerländern lagern nach UNO-Angaben so viele dieser sogenannten Manpads. Die UNO fürchten, dass Terroristen an sie herankommen und sie auf Passagiermaschinen abfeuern könnten.

Die UNO-Mission UNSMIL wurde im Oktober nach dem Sturz des Regimes von Diktator Muammar al-Ghadhafi eingerichtet. Sie soll die neuen Machthaber unterstützen, beim Aufbau eines neuen Staates helfen und Spenden aus anderen Ländern koordinieren.

SDA/kpn

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