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UBS und CS in Skandal um toten Ölminister involviert

Über den Schweizer Finanz- und Rohstoffhandelsplatz flossen mutmassliche 1,5 Millionen Dollar Schmiergelder ans Ghadhafi-Regime. Nach einer Razzia bei Basel kam eine Schlüsselfigur in Wien um.

Bernhard Odehnal, Thomas Knellwolf
Vor einem Portrait von Muammar al-Ghadhafi: Der damalige libysche Premierminister Shukri Ghanem. (Archivbild 2008)
Vor einem Portrait von Muammar al-Ghadhafi: Der damalige libysche Premierminister Shukri Ghanem. (Archivbild 2008)
Keystone

Das Hochhaus sieht etwas verwahrlost aus, aber die Lage ist gut: ganz nah am Wiener Sitz der Vereinten Nationen, eine U-Bahn-Station vom Donauufer entfernt. Etliche Firmen und UNO-Mitarbeiter haben hier ihre Adresse. Im Erdgeschoss befindet sich die Pizzeria Al Capone. An einem sonnigen Sonntagmorgen im April 2012 verliess der ehemalige libysche Erdöl- und Premierminister Shukri Ghanem seine Wohnung im obersten Stock und ging Richtung Donau. Wenige Stunden später war er tot. Ein Spaziergänger fand die Leiche des 69-Jährigen im Fluss treibend.

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