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Terrorchef al-Zawahiri verstösst Elitetruppe

Im Mutterhaus des islamistischen Terrors kommt es zum Zerwürfnis. Im Zentrum steht die kampfstärkste Truppe Isis.

Tomas Avenarius
Die Rebellen in Syrien bekämpfen sich längst untereinander: Isis-Kämpfer in der syrischen Stadt Raqqa.
Die Rebellen in Syrien bekämpfen sich längst untereinander: Isis-Kämpfer in der syrischen Stadt Raqqa.
Keystone

Für die al-Qaida war der Konflikt in Syrien bisher eine Erfolgsgeschichte: ein Bürgerkrieg, in dem eine Armee gegen ein Sammelsurium aus radikalislamischen Milizen kämpft. Dazu kommen offene Grenzen zu vier Nachbarstaaten, also ein ungehinderter Zugang für ausländische Jihadisten: Araber, Europäer, Kaukasier oder Asiaten. Allein über die unkontrollierte Grenze zum Irak konnten Tausende Al-Qaida-Kämpfer einsickern. Dennoch kriselt es im Terrornetzwerk: Wegen der Eigenmächtigkeiten des kampfstärksten Verbands in Syrien hat die al-Qaida diesen aus dem Mutterhaus des radikalislamischen Terrors verstossen: «Isis gehört nicht zur al-Qaida», erklärte die Organisation. Der Versuch einer Versöhnung scheiterte an einem Selbstmordattentat der Isis bei Aleppo.

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